POTUS-2019 - LauWeb2016

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POTUS-2019

Gesucht-gefunden > POTUS-Trump

Das Mount Rushmore National Memorial
mit den vier Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln (von links nach rechts).

Donald J. Trump
45th President of the United States of America (POTUS)









Foto, gemeinfrei:
Von White House - WhiteHouse.gov

NEWS: POTUS - 2019

Donald Trump
Berichte
  • Donald Trumpwurde am 8. November 2016 zum US-Präsidenten gewählt.
  • Die USA steigen aus dem INF-Vertrag aus. Die US-Amerikaner werfen Russland vor, den Vertrag durch den Bau von bodengestützten atomaren Mittelstreckenraketen zu brechen.
  • Mit seinem Vorhaben eines Mauerbaus entlang der mexikanischen Grenze provozierte Trump bereits drei sogenannte Shutdowns, also Haushaltssperren. Da sich Republikaner und Demokraten nicht über die Finanzierung der Mauer einigen können, kann kein Haushaltsgesetz verabschiedet werden, wodurch die Regierung teilweise stillgelegt wird.
  • Sowohl außen- als auch innenpolitisch sorgt Trump regelmäßig für internationales Aufsehen: So zum Beispiel mit einem Einreiseverbot für Menschen aus acht überwiegend muslimischen Ländern oder seinem historischen Treffen mit Kim Jong Un. Die Aufkündigung mehrerer internationaler Abkommen wie dem Atomabkommen mit dem Iran oder dem Pariser Klimaabkommen zog internationale Kritik auf sich.
  • Sonderermittler Robert Mueller untersucht Kontakte von Trumps Wahlkampfteam nach Russland sowie eine mögliche unrechtmäßige Einflussnahme Trumps auf die Justiz.  Mehr ...


Mueller-Bericht

Hier können Sie das gesamte Dokument des Justizministeriums (engl. - ca. 150 MB) downloaden und lesen:

the full redacted Mueller report PDF released by the Department of Justice. The report covers the two-year investigation.




"Fact Checker" der "Washington Post"
Donald Trump bei seiner 10.000 Lüge erwischt
29.04.2019, Stern,
Donald Trumps Neigung, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen, verschlimmert sich.
Laut der Seite "Fact Checker" hat er nun die 10.000-Lügen-Marke gebrochen. Das sind 5000 Halb- und Unwahrheiten seit Herbst - oder 23 am Tag.  Mehr ...
Quellen: CNN, "Fact Checker", Donald Trump auf Twitter

Original in englischer Sprache:
Fact Checker Analysis
President Trump has made more than 10,000 false or misleading claims
29.04.2019, Washinton Post, By Glenn Kessler,Salvador Rizzo and Meg Kelly
It took President Trump 601 days to top 5,000 false and misleading claims in The Fact Checker’s database, an average of eight claims a day.
But on April 26, just 226 days later, the president crossed the 10,000 mark — an average of nearly 23 claims a day in this seven-month period, ...   more ...





„Ich denke, dass es keinen Druck gab"
Ukraine weist Vorwürfe in Whistleblower-Bericht gegen Trump zurück
22.09.2019, Tagespiegel
Angeblich drängte Trump den ukrainischen Präsidenten, belastendes Material über Joe Bidens Sohn zu sammeln. Kiew will davon nichts wissen.
Nach dem Vorwurf gegen US-Präsident Donald Trump, dieser habe vom ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj kompromittierende Informationen über den Sohn des demokratischen US-Präsidentschaftsbewerbers Joe Biden verlangt, hat Kiew versucht zu beruhigen.
Der ukrainische Außenminister Wadim Pristaiko versicherte in einem am Freitagabend aufgezeichneten Fernsehinterview, bei dem fraglichen Telefonat zwischen den beiden Staatschefs habe es sich um ein "langes und freundschaftliches Gespräch" gehandelt.
"Ich weiß, worüber sie gesprochen haben, und ich denke, dass es keinen Druck gab", sagte Pristaiko dem ukrainischen Sender Hromadske.  Mehr ...


David Frum
"Donald Trump ist ein Krimineller"
21.09.2019, Zeit online, Interview: Dirk Peitz
Der konservative Autor David Frum ist einer der härtesten Kritiker des Präsidenten. Ein Gespräch über Trump, dessen Effekt auf die USA – und wie die Welt ihn übersteht.
David Frum ist Buchautor ("Trumpocracy"), Staff Writer beim Magazin "The Atlantic" und einer der profiliertesten konservativen Intellektuellen in den USA.
In den ersten beiden Amtsjahren von George W. Bush von 2001 bis 2002 war Frum dessen Redenschreiber, Frum wird die Erfindung der Wendung "Achse des Bösen" zugeschrieben, mit der Bush nach dem 11. September 2001 Feinde der USA bezeichnete.
Obwohl der 59-jährige Frum offiziell als Republikaner im US-Wahlregister eingetragen ist, hat er im Jahr 2016 in einem Text für den "Atlantic" zur Wahl der Kandidatin der Demokraten aufgerufen, Hillary Clinton.
Frum war damit einer der ersten Konservativen, die sich gegen Donald Trump gestellt haben. Er ist bis heute bei seiner Position geblieben. Mehr ...


Donald Trump
Dieser Skandal hat das Zeug zur Verfassungskrise
21.09.2019, Zeit online, Kommentar von Carsten Luther
Noch ist nicht sicher, ob Donald Trump die Ukraine drängte, Material gegen Joe Biden zu besorgen. Seine Regierung behindert Kontrollen und bedroht so die Gewaltenteilung.
Wir wissen noch immer nicht, was Donald Trump am Telefon einem ausländischen Regierungschef genau gesagt hat. Aber es gibt gute Gründe dafür, vom Schlimmsten auszugehen.
Der jüngste Skandal des an Kontroversen nicht armen US-Präsidenten hat das Zeug zu einer umfassenden Verfassungskrise und wirft einmal mehr die Frage auf: Wie weit kann dieser Mann gehen?  Mehr ...


Donald Trump
Trump am Apparat, aber wer noch?
19.09.2019, Zeit online, eine Analyse von Carsten Luther
Der US-Präsident soll einem ausländischen Regierungschef etwas versprochen haben, das einen Geheimdienstmann alarmierte. Dessen interne Meldung wird nun blockiert.
Donald Trump am Apparat, am anderen Ende der Leitung ein ausländischer Staatschef – da erfährt die Öffentlichkeit in der Regel nicht im Detail, was besprochen wird. Das gilt genauso für Angela Merkel, Emmanuel Macron oder, sagen wir mal: Wladimir Putin.
Wenn zum Beispiel Regierungssprecher über solche Gespräche informieren, dann eher grob über die Themen, vielleicht den Anlass, man sei sich einig, dass man im Dialog bleiben wolle und wie wichtig diese oder jene Frage sei, so etwas in der Art. Es ist ja auch gut, wenn Präsidenten oder Kanzlerinnen vertraulich miteinander kommunizieren können.
Dass hinterher jede Seite selbst entscheidet, was sie davon weitergibt, geschenkt – muss dann auch jeder selbst wissen, ob er Merkels oder Putins Version glaubt.
Sind aber zwei miteinander verbunden, die oft Anlass für Misstrauen geben, wird es schwierig. Womit wir wieder bei Donald Trump wären und einem großen Unbekannten.
Es gab also ein Telefongespräch, das der US-Präsident mit einem ausländischen Staatschef geführt hat – und das nun Politik und Geheimdienstkreise in Washington aufwühlt.
Denn jemand hat mitbekommen, was Trump zu sagen hatte. Viel ist noch nicht bekannt, doch die Washington Post berichtet aus informierten Kreisen dies: Trump soll seinem Gegenüber etwas versprochen haben, das alarmierend genug war, um einen Whistleblower aktiv werden zu lassen.  Mehr ...


Vorschriften für die Industrie
Trump sabotiert Öko-Normen
18.09.2019, Süddeutsche Zeitung, von Claus Hulverscheidt, New York
- Trump will dem Bundesstaat Kalifornien verbieten, strengere Abgasregeln zu verhängen als auf Bundesebene.
- Kalifornien hat schon angekündigt, für den Erhalt des Privilegs notfalls bis zum Obersten Gerichtshof zu gehen.
US-Präsident Donald Trump will einem Bericht der New York Times zufolge dem Bundesstaat Kalifornien das Recht entziehen, weiterhin strengere Regeln für den Schadstoffausstoß von Autos als auf Bundesebene zu verhängen.
Eine entsprechende Ankündigung sei für diesen Mittwoch geplant, wenn Trump Los Angeles besuche, so die Zeitung.
Der Konflikt zwischen Kalifornien, das als Vorreiter beim Klimaschutz gilt, und Washington läuft seit Beginn der Präsidentschaft von Donald Trump. Dieser will die Abgasregeln für Autos lockern.  Mehr ...


Saudische Raffinerien unter Beschuss
Donald Trump fällt in die selbst gegrabene Grube
16.09.2019, Der Tagesspiegel, ein Kommentar von MALTE LEHMING
Zwingt maximaler Druck das iranische Regime in die Knie? Das war stets unwahrscheinlich. Immer klarer wird: Trump hat sich verspekuliert.
Das imaginäre Bild zeigt einen ratlosen, etwas verdattert dreinschauenden Donald Trump. Darunter steht ein Zitat von Wilhelm Busch. Es stammt aus dem dritten Kapitel seines Buches „Die Haarbeutel“ (sic): „Ohne Hören, ohne Sehen steht der Gute sinnend da, und er fragt, wie das geschehen und warum ihm das geschah.“
Just zuvor war die größte Ölverarbeitungsanlage der Welt, gelegen in Saudi-Arabien, mit Drohnen und Raketen angegriffen und in Brand gesetzt worden. Mit Ausnahme des US-Präsidenten dürfte das freilich niemanden überrascht haben.  Mehr ...


Außenpolitik ohne Plan
Die desaströse One-Man-Show des Donald Trump
11.09.2019, Tagesspiegel, Gastbeitrag von MARKUS KAIM
Seine unberechenbare Außenpolitik hat Trump zwar alleine zu verantworten. Doch der Zeitpunkt von John Boltons Entlassung bleibt rätselhaft. Mehr ...


Kelly Craft
Das ist Trumps neue Botschafterin bei den Vereinten Nationen
10.09.2019, Süddeutsche Zeitung, von Christian Zaschke, New York
- Kelly Craft wird neue US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. In der Politik hat sie relativ wenig Erfahrung.
- Sie und ihr Mann spendeten 2016 mehr als zwei Millionen Dollar für Trumps Wahlkampf.
- Schon bald kommen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zum Klimagipfel und zur UN-Vollversammlung nach New York.
Nachdem US-Präsident Donald Trump im Februar dieses Jahres seine Absicht verkündet hatte, Kelly Craft als Botschafterin bei den Vereinten Nationen zu nominieren, dauerte es nicht lange, bis ein Fernsehinterview vom Oktober 2017 auftauchte, in dem Craft gefragt wurde, ob sie an den Klimawandel glaube.
Sie sagte, dass sie "beide Seiten der Wissenschaft" respektiere, was insbesondere die Demokraten sehr erregte. Im Juli wurde sie dennoch vom Senat als künftige Botschafterin bestätigt, an diesem Dienstag wird sie vereidigt, gerade rechtzeitig vor der UN-Vollversammlung, die in der zweiten Septemberhälfte stattfindet.  Mehr ...


Trump entlässt Sicherheitsberater Bolton
10.09.2019, Süddeutsche Zeitung
Starke Meinungsverschiedenheiten bei mehreren Themen seien der Grund, verkündet der US-Präsident bei Twitter. Bolton gilt als außenpolitischer Hardliner. Auch er meldet sich zu Wort.
US-Präsident Donald Trump trennt sich von seinem bisherigen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton. Das verkündete Trump bei Twitter. Der Grund seien starke Meinungsverschiedenheiten.
Er habe Bolton am Montagabend zum Rücktritt aufgefordert, am Dienstagmorgen habe dieser dann seinen Rücktritt eingereicht, so Trump. Der Sicherheitsberater war seit April 2018 im Amt.
Er folgte auf General H.R. McMaster. Einen neuen Sicherheitsberater werde er nächste Woche ernennen, schrieb Trump.
Bolton widersprach der Darstellung des US-Präsidenten auf Twitter. Er habe am Montagabend angeboten, zurückzutreten. Trump habe daraufhin gesagt: "Lass uns morgen darüber sprechen."  Mehr ...


Ex-Diplomaten warnen:
Trumps Iran-Strategie könnte ungewollt in einem „katastrophalen Krieg“ enden
09.09.2019, Business Insider, von Alexandra Ma und John Haltiwanger
- Die Strategie des „maximalen Drucks“ von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran soll die iranische Wirtschaft lahmlegen und der Islamischen Republik ein neues, strengeres Atomabkommen als den Iran-Deal aufzwingen.
- Doch die Verhandlungen mit dem Iran stehen still, das Land hat wieder mit Urananreicherungen begonnen — Trumps Strategie droht zu scheitern.
- Ein ehemaliger US-Verhandler, der half, den Iran-Deal von 2015 zu gestalten, sagte Business Insider: Schon ein kleiner Fehltritt könnte nun zu einem Krieg führen, den keine der beiden Seiten möchte.
Ehemalige Diplomaten warnen, dass US-Präsident Donald Trumps Hardliner-Strategie gegen den Iran im Begriff ist zu scheitern — und dass ein solches Scheitern drastische Folgen nach sich ziehen könnte.  Mehr ...


„Sie lieben mich in den Niederlanden“: Museumschef schildert absurden Moment mit Trump bei Sklaverei-Ausstellung
02.09.2019, Business Insider Deutschland
US-Präsident Donald Trump im Smithsonian-Nationalmuseum für afroamerikanische Geschichte und Kultur. Es muss etwas Besonderes sein. Eine Privattour ist das Mindeste.
Am besten soll sie auch noch an jenem Tag stattfinden, an dem Amerika des großen Afroamerikaners und Bürgerrechtlers Martin Luther King gedenkt. So will es das Trump-Team.
Doch der damalige Museumsdirektor Lonnie G. Bunch III lehnt ab. Er findet, er könne das Museum am wohl wichtigsten Feiertag für die afroamerikanische Geschichte nicht einfach für eine Privattour schließen. Selbst wenn der künftige US-Präsident darum bittet.
So erzählt es Bunch, inzwischen Leiter des Smithsonian-Instituts,  in seinem neuen Buch mit dem Titel „A Fool's Errand“, auf Deutsch so viel wie „Vergebliche Liebesmühe“.  Mehr ...


TURNBERRY RESORT
US-Kongress untersucht Übernachtungen in Trump-Hotel
08.09.2019, Welt,
Ein Zwischenstopp einer Militärmaschine bringt den US-Präsidenten in Bedrängnis. Seit seiner Wahl sollen die Ausgaben der US-Armee am Flughafen in Glasgow stark angestiegen sein. Ganz in der Nähe liegt ein Golf-Resort Trumps.
Hat das US-amerikanische Militär Soldaten ohne erkennbaren Grund in einem Hotel Donald Trumps untergebracht? Nach Berichten des Online-Magazins „Politico“ untersucht das Überwachungskomitee des US-Repräsentantenhauses seit April diesen Vorwurf.
Demnach soll die Crew einer Transportmaschine des Militärs zweimal einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Kuwait und zurück gemacht haben. Normalerweise geschehe dies auf amerikanischen Militärbasen, etwa im deutschen Ramstein, bei denen unter anderem auch das Kerosin billiger sei.
In diesem Fall erfolgte den Berichten zufolge ein Stopp in Glasgow, wo es keine Militärbasis gibt – und die Unterkunft Kilometer entfernt liegt: das „Trump Turnberry Golf Resort“.  Mehr ...


Trump kassiert Gesetz
Glühbirnen in USA weiter erlaubt
05.09.2019, Blick,
Effizienzvorschriften für Lampen aufgehoben
Die Tage der herkömmlichen Glühbirne waren eigentlich auch in den USA gezählt: Bis Anfang 2020 sollten Lampen mit Glühfaden strengere Effizienzvorschriften erfüllen – doch dieses Gesetz hat die US-Regierung von Präsident Donald Trump nun aufgehoben.
Das Energieministerium erklärt, so sei sichergestellt, «dass auch weiterhin das amerikanische Volk die Wahl der Beleuchtung in Haushalten und Unternehmen hat – und nicht die Regierung».
Trumps Vorgänger Barack Obama hatte noch an seinem letzten Tag im Amt verfügt, dass ab 2020 etwa auch kerzenförmige Glühlampen für Kronleuchter und kugelrunde Glühlampen, die in vielen Badezimmern brennen, unter das Energieeffizienzgesetz fallen.
Glühbirnen, 1878 von Thomas Edison erfunden, nutzen nur rund zehn Prozent des Stroms für Licht – der Rest geht als Wärme verloren.  Mehr ...


Schwerer Hurrikan erwartet Trump warnt falschen Bundesstaat vor „Dorian“
02.09.2019, Berliner Zeitung
US-Präsident Donald Trump hat mit einem Tweet über den schweren Hurrikan „Dorian“ erneut für Verwirrung bei Behörden und Bürgern gesorgt.
Trump, der wegen des Wirbelsturms seine geplante Reise nach Polen abgesagt hat, twitterte: „Neben Florida werden auch South Carolina, North Carolina, Georgia und Alabama härter als erwartet [von Hurrikan Dorian] getroffen werden. [...].
“ Das Problem: Laut Wetterkarten zieht der Sturm an Alabama vorbei, was der „National Weather Service“ aus kurz darauf via „Twitter“ bestätigte und damit Trumps Falschmeldung korrigierte.
Bei einem Treffen mit der Nationalen Koordinationsstelle für Katastrophenhilfe (FEMA) gab Trump zudem an, noch nie von einer Hurrikan-Stufe Fünf gehört zu haben. Er hätte bisher nur welche der Stufe Vier erlebt und daher sei „Dorian“ katastrophal. Mit „Irma“, „Maria“ und „Michael“ fallen aber alleine vier Kategorie-Fünf-Stürme in die Amtszeit von Trump. Mehr ...


Interview des Ex-Verteidigungsminister
Wieso ausgerechnet der General "Mad Dog" Jim Mattis die Wiederwahl Trumps verhindern könnte
30.08.2019, Stern, Gernot Kramper
"Ich hatte keine Wahl, ich musste gehen". Acht Monate nach seinem Rücktritt, bricht Trumps ehemaliger Verteidigungsminister Jim Mattis erstmals sein Schweigen.
Die indirekten Äußerungen, zeigen, was den angesehenen General bewegt und welche Gefahr er für Trump darstellt.
Der ehemalige US-Verteidigungsminister Jim Mattis hat, erstmals nachdem er die Trump-Regierung verlassen hatte, sein Schweigen gebrochen – zumindest ein wenig.
Mattis gilt als einer der fähigsten und angesehensten Militärs seiner Generation. Von der Truppe und insbesondere dem Marine Korps, aus dem er stammt, wird der 71-Jährige geradezu kultisch verehrt.
Zwei gegensätzliche Spitznamen hatte Mattis in seiner Laufbahn.
Der erste lautet "Mad Dog", ihn fütterte er mit Aussprüchen, die alles andere als politisch korrekt sind – wie etwa "Sei höflich, sei professionell, aber habe einen Plan, jeden zu töten, den du triffst."
Der andere lautet "Warrior Monk" – er spielt darauf an, dass Mattis sein gesamtes Leben dem Dienst im Militär und an der Nation untergeordnet hat.
Mit seiner Art von Pflichtauffassung war der General eine Ausnahme im Kabinett von Trump. Auch seinen Abschied gestaltete Mattis nach seinen eigenen Maßstäben und nicht nach denen von Trump. Insofern war es wenig überraschend, dass sich der General mit Äußerungen über den Präsidenten strikt zurückhielt. Nach acht Monaten ließ er aber erstmals durchblicken, dass dieses Schweigen nicht von Dauer sein werde.  Mehr ...


Gregg Popovich
Alter weißer Mann gegen Trump
31.08.2019, Zeit online, von Nico Horn
Gregg Popovich ist der wohl beste Basketballtrainer der Welt. Und der einzige Basketballtrainer, der Donald Trump als Feigling und pathologischen Lügner bezeichnet.
Gregg Popovich sagt: "Der Mann im Oval Office ist ein seelenloser Feigling, der denkt, er könne groß werden, indem er andere erniedrigt."
Er sagt: "Wir haben einen pathologischen Lügner im Weißen Haus."
Er sagt auch: "Ich würde mich besser fühlen, wenn jemand dieses Amt bekleiden würde, der die Reife sowie das psychologische und emotionale Level gezeigt hat, das andere in seinem Alter haben."
Und: "Unser Land ist eine Schande."
Gregg Popovich ist von den vielen Sportpersönlichkeiten, die Donald Trump kritisieren, ziemlich sicher die hartnäckigste. Vor drei Jahren schwärmte Donald Trump noch von dem Mann, der jetzt zu einem seiner größten Feinde geworden ist. Er sei ein toller Basketballcoach, der einen super Job mache, soll Trump über Gregg Popovich gesagt haben.  Mehr ...


Tweet-Sturm
Bricht Donald Trump nun endgültig mit seinem einstigen Lieblingssender Fox News?
30.08.2019, Stern, von Niels Kruse: Auslandsredakteur
Seit Wochen schimpft Donald Trump über sein einstigen Lieblingssender Fox News - wegen ungünstiger Umfragen und falscher Gäste. Jetzt hat der US-Präsident einen wahren Tweet-Sturm losgetreten - ist das das Ende der alten Freundschaft?
Früher oder später katapultiert Donald Trump sie alle aus seinem Orbit hinaus: Ob alte Weggefährten, politische Verbündete, Geschäftspartner oder loyale Erfüllungsgehilfen – wer sich auf Donald Trump verlässt, ist irgendwann selbst verlassen. Der jüngste Fall von Liebesentzug betrifft Fox News, bislang Trumps Leib- und Magensender. Die Zahl seiner Klagen über den erzkonservativen Sender mehren sich: "Das neue Fox News lässt Millionen großartiger Leute im Stich. Wir müssen uns nach einem neuem Nachrichtenkanal umsehen", twitterte der US-Präsident in einem wahren Sturm der Entrüstung.  Mehr ...


Offener Brief zum Handelskrieg  
US-Wirtschaft rebelliert gegen Donald Trump
29.08.2019, t-online | AFP
Die Strafzölle auf chinesische Einfuhren belasten zunehmend die US-Wirtschaft. Nun warnen Hunderte Firmen und Verbände Präsident Trump – und zeigen zugleich Verständnis.
Mehrere Hundert Unternehmen und Wirtschaftsverbände in den USA haben die Zollpolitik der Regierung scharf kritisiert und ein Ende des Handelsstreits mit China gefordert. Die jüngst von den USA angekündigten neuen Strafzölle kämen "zum schlechtesten Zeitpunkt", nämlich inmitten der Lieferungen für das Jahresendgeschäft, heißt es in einem an Präsident Donald Trump gerichteten Schreiben. Unterzeichnet wurde es etwa von Vertretern der Software-, Mode- und Chemiebranche.
"Wir haben dem Weißen Haus von Anfang an gesagt, dass letztlich die US-Bürger diese Zölle zahlen werden, nämlich in Form von höheren Preisen", erklärten die Unternehmen. Letztlich werde der Tarifstreit zum "Jobkiller".  Mehr ...


Finanzen werden durchleuchtet  
Deutsche Bank hat Steuerunterlagen der Trump-Familie
28.08.2019, t-online | rtr
Aus seinen Steuererklärungen macht US-Präsident Donald Trump ein großes Geheimnis. Nun könnten zumindest Teile der Finanzverhältnisse von ihm und seiner Familie veröffentlicht werden.
Die vom US-Kongress bei der Deutschen Bank angeforderten Unterlagen zu den Finanzverhältnissen von US-Präsident Donald Trump und seiner Familie umfassen nach Angaben des Instituts auch Steuererklärungen.
Das Frankfurter Geldhaus erklärte in einer Mitteilung an ein US-Berufungsgericht, es verfüge über Steuererklärungen. Diese müsse die Deutsche Bank aushändigen, wenn sie einem Urteil zur Herausgabe von Finanzunterlagen Folge leisten würde. Eine solche Absicht hatte die Deutsche Bank früher geäußert.
Die Trump-Familie versucht, dies zu verhindern.  Mehr ...


Trump will offenbar Regenwälder in Alaska abholzen lassen
28.08.2019, Handelsblatt,
Der US-Präsident plant einem Bericht zufolge, das Abholzungsverbot im größten Wald der Vereinigten Staaten zu lockern. Es geht um eine Fläche von mehr als 16 Millionen Hektar.
US-Präsident Donald Trump will offenbar Regenwälder in Alaska zur Abholzung freigeben. Dazu soll er seinen Landwirtschaftsminister Sonny Perdue angewiesen haben. Das berichtet die „Washington Post“.
Demnach soll eine Fläche von mehr als 16 Millionen Hektar im Tongass National Forest von einem Abholzungsverbot ausgenommen werden. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher noch nicht.
Der Tongass National Forest ist mit einer Fläche von 69 Millionen Hektar der größte Wald in den Vereinigten Staaten. Es handelt sich auch um einen der weltweit größten intakten gemäßigten Regenwaldgebiete.
Eine teilweise Abholzung würde die Region für Energie und Bergbauprojekte öffnen. Das Abholzungsverbot war nach einem jahrelangen Streit 2001 vom damaligen US-Präsidenten Bill Clinton durchgesetzt worden.
Trump bezeichnete sich erst kürzlich selbst als einen ausgewiesenen „Umweltschützer“, der „mehr über die Umwelt weiß, als die meisten Menschen“.  Mehr ...


G-7-Gipfel
Die USA sind zum zentralen Problem der Geopolitik geworden
23.08.2019, Süddeutsche Zeitung, Kommentar von Stefan Kornelius
US-Präsident Trump mag in seiner subjektiven Wahrnehmung nach wie vor machtvolle Signale setzen. Doch die Macht der Willkür ist von kurzer Dauer: Das amerikanische Jahrhundert ist beendet.
Emmanuel Macrons Ausblick auf die Welt könnte man holistisch nennen. Zu seinem Krisenkatalog, ausgebreitet vor dem G-7-Treffen in Biarritz, gehören nicht weniger als die repräsentative Demokratie, der Klimawandel, die Biodiversität, Technologie, Migration, Ungleichheit und damit der Kapitalismus in seiner heutigen Ausprägung, die globale Ordnung mit der Polarisierung der Welt zwischen den USA und China und der damit verbundenen Gefahr für die Länder Europas, zu Vasallen der einen oder anderen Seite zu werden.
All dies hat der französische Präsident in wenigen Sätzen begründet und geschlossen mit der Bemerkung, dass man auf dem Treffen der sieben Industrienationen an diesem Wochenende angesichts dieser immensen Probleme keine belastbaren Beschlüsse zu erwarten habe und man deswegen auch kein Kommuniqué verabschieden werde. Das würde eh nicht gelesen.
Macron erwähnte freilich nicht, dass es für diese Krisenballung eine Kurzversion gibt, in der sich mit fünf Buchstaben das zentrale Übel der globalen Handlungsschwäche dieser Tage ausdrücken lässt: Trump.  Mehr ...


Nicht so gut, wie er selbst denkt
22.08.2019, Süddeutsche Zeitung, von Claus Hulverscheidt, New York
- US-Präsident Donald Trump spricht gern darüber, wie hervorragend die Wirtschaft unter seiner Ägide laufe - teilweise besser als jemals zuvor.
- Doch vergleicht man die tatsächlichen Zahlen mit den Werten seiner Vorgänger, zeigt sich ein anderes Bild.
- Demnach liegt Trump bei Würdigung aller wirtschaftlichen Kerndaten unter den vergangenen sieben US-Präsidenten gerade einmal auf Platz sechs.
Donald Trump hat jüngst eine gewagte wahltaktische Überlegung angestellt, auf die in dieser Form wohl tatsächlich nur er kommen kann. Bei einer Rede in New Hampshire ließ er seine Zuhörer wissen, dass die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr im Grunde bereits entschieden sei - zu seinen Gunsten nämlich: Weil beim Sieg jedes anderen Kandidaten der Aktienmarkt kollabieren und sich die Altersvorsorge der Amerikaner somit in Luft auflösen würde, seien die Menschen gewissermaßen gezwungen, ihn zu wählen. Schließlich, so die Logik, werde ja niemand gegen seinen eigenen Geldbeutel votieren.
"Ob Sie mich nun lieben oder hassen, Sie müssen für mich stimmen", sagte Trump.  Mehr ...


Dänemark reagiert auf Trump-Absage  
"Soll das ein Witz sein? Zutiefst beleidigend"
21.08.2019, t-online | dpa, AFP, jmt
Weil er Grönland für die USA kaufen möchte, Dänemark die spontane Idee aber vollkommen absurd findet, hat US-Präsident Donald Trump seinen dortigen Besuch abgesagt.
Dort kann man die Posse kaum fassen. "Überraschung", "Farce", "Witz" – Donald Trumps Absage seines geplanten Staatsbesuchs in Dänemark hat in dem Land teils ungläubige Reaktionen hervorgerufen.
Der US-Präsident hatte die Absage am Dienstagabend auf Twitter damit begründet, dass die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen nicht über einen Verkauf Grönlands reden wolle.
"Es war eine Überraschung, aber wir haben nichts Weiteres dazu zu sagen", erklärte Lene Balleby, die Sprecherin des dänischen Königshauses. Die ehemalige Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt fand in dem Kurznachrichtendienst deutlichere Worte. "Soll das ein Witz sein?  Mehr ...


Trump posiert mit Baby, das in El Paso zum Waisen geworden ist — die Geschichte dahinter sorgt für Empörung
09.08.2019, business insider Deutschland
Unter den 22 Opfern des von einem rassistischen Terroristen in einem supermarkt in El Paso verübten Massakers sind die jungen Eltern Jordan und Andre. Als der Attentäter beginnt, um sich zu schießen, werfen sich die beiden laut US-Medienberichten über Paul, ihren zwei Monate alten Sohn. Jordan und Andre sterben. Paul überlebt.
Drei Tage später besucht US-Präsident Donald Trump das Krankenhaus, in dem bei dem Massaker verletzte Opfer behandelt werden. Kaum eines der behandelten Opfer will mit dem US-Präsidenten fotografiert werden. Der Täter hatte in einem Manifest zu seiner Tat auch Donald Trump zitiert.
Baby Paul ist, so berichtet es unter anderem der CNN-Journalist Jim Acosta, zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in dem Hospital. Doch Trump, der, so sagt es eine Mitarbeiter des Krankenhauses Acosta, „wenig Mitgefühlt gezeigt hat“, und seine Ehefrau Melania wollen ein Foto mit Paul machen. Das zwei Monate alte Kind wird ins Krankenhaus geholt, es entsteht ein Pressefoto.  Mehr ...


Attacke bei Twitter
Trump nennt Cummings einen "Rassisten"
29.07.2019, Süddeutsche Zeitung
- Nach seinen wüsten Beschimpfungen gegen den demokratischen Abgeordneten Elijah Cummings setzt US-Präsident Trump nach.
- Er bezeichnet Cummings bei Twitter als "Rassisten" und wirft auch den Demokraten vor, "die Rassismuskarte" zu spielen.
- Trump sieht sich selber als Unterstützer von Afroamerikanern und fordert die Demokraten dazu auf, sich dafür bei ihm zu bedanken.
US-Präsident Donald Trump hat seine Attacken gegen einen afroamerikanschen Abgeordneten der Demokraten noch gesteigert. Trump versuchte am Sonntag, Kritik von sich abzulenken und bezeichnete seinerseits den Kongressabgeordneten Elijah Cummings auf Twitter als Rassisten. Den Demokraten warf er vor, "die Rassismuskarte zu spielen".  Mehr ...


Via Twitter: „Gegenmaßnahmen zu Macrons Dummheit“: Trump wütet gegen französische Digitalsteuer
28.07.2019, Handelsblatt, von Tanja Schneider, Stefan Hanke, Thomas Kuchenbecker
Frankreichs Präsident Macron unterschreibt ein Gesetz zur Digitalsteuer. Der US-Präsident droht via Twitter mit Konsequenzen. Paris lässt sich davon nicht beeindrucken.
US-Präsident Donald Trump hat auf Twitter angekündigt, auf die französische Digitalsteuer für US-Internetkonzerne zu reagieren. „Wir werden in Kürze bedeutende Gegenmaßnahmen zu Macrons Dummheit verkünden“, twitterte Trump. Wenn jemand amerikanische Technologieunternehmen besteuern sollte, dann deren Heimatstaat.
Nach Trumps Tweet veröffentlichte das Weiße Haus noch eine Stellungnahme zu dem Thema: „Die Vereinigten Staaten sind wegen Frankreichs Entscheidung, eine Digitalsteuer auf Kosten von US-Firmen und Arbeitnehmern einzuführen, extrem enttäuscht.“
Die Reaktion des US-Präsidenten erfolgte, nachdem Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron in der zurückliegenden Woche ein Gesetz unterzeichnet hatte, mit dem eine dreiprozentige Steuer auf die Gewinne von großen Technologiekonzernen wie Facebook oder Amazon erhoben werden soll.  Mehr ...


Deutschland und die USA
Die Kanzlerin klagt an
22.07.2019, Süddeutsche Zeitung, von Nico Fried, Berlin
Noch nie hat Angela Merkel einen US-Präsidenten derart deutlich angegriffen wie nun Donald Trump. Mittlerweile hat die Beziehung eine neue Qualität erreicht.
Am Anfang stand eine Erklärung. Wenige Stunden, nachdem Donald Trump im November 2016 als Sieger der US-Präsidentenwahl feststand, gab Angela Merkel ein Statement ab.
Deutschland und Amerika seien "durch Werte verbunden: Demokratie, Freiheit, Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung", sagte die Kanzlerin. "Auf der Basis dieser Werte" bot sie Trump eine enge Zusammenarbeit an. Es gab Stimmen, die Merkels Bedingungen angesichts der Gewichte im deutsch-amerikanischen Verhältnis anmaßend fanden.
Am vergangenen Freitag hat sich die Kanzlerin in ihrer Sommerpressekonferenz zu Angriffen Trumps auf vier demokratische Kongressabgeordnete mit Migrationshintergrund geäußert. Doch das Verb "distanzieren", auch wenn sie es selbst benutzte, beschreibt nicht annähernd die Bedeutung von Merkels Worten. Noch nie hat die Kanzlerin einem US-Präsidenten in der Öffentlichkeit persönlich so heftig widersprochen.   Mehr ...


Social-Media-Gipfel im Weißen Haus
Trump über seine Twitter-Aktivitäten: "Die Finger sind nicht so gut wie das Hirn"
12.07.2019, Stern, Niels Kruse
Donald Trump hat ein zwiespältiges Verhältnis zu Twitter und Co.: Er liebt den direkten Draht, glaubt aber auch, "zensiert" zu werden. Deshalb lud der US-Präsident zum Social-Media-Gipfel - es war ein Treffen des Selbstmitleids.
"Es wird ein Social-Media-Gipfel - nur ohne Social Media." So lästerte die Zeitung "USA Today" über ein Treffen im Weißen Haus, zu dem Donald Trump am Donnerstag (Ortszeit) geladen hatte. Obwohl es bis kurz vor Beginn keine Gästeliste gab, hatte sich schon vorher abgezeichnet, dass zu dieser Veranstaltung kein einziger Vertreter von Facebook, Twitter und Konsorten kommen würde.   Mehr ...


Trump darf keine Twitter-User blockieren
10.07.2019, MSN, Patrick Büttgen
Immer wieder polarisiert Donald Trump mit seinen Tweets und soll dabei auch regelmäßig User blockiert haben. Am Dienstag hat ein US-Gericht geurteilt, dass dies verfassungswidrig sei.
Donald Trump schafft es durch diffuse Aussagen und die falsche Darstellung von Sachverhalten immer wieder, Negativschlagzeilen zu machen.  Mehr ...


UMWELTSCHUTZ-REDE
Der vielleicht skurrilste Moment in Trumps Amtszeit
09.07.2019, Welt, von Stefan Beutelsbacher in New York
US-Präsident Trump äußert sich zum Thema Umweltschutz. Dabei soll es um die Führungsrolle der USA beim diesem Thema gehen, so ein Sprecher Trumps.
Verfolgen Sie die Rede – hier live im Originalton.
Der US-Präsident leugnet den Klimawandel und kämpft gegen Windräder. Aber bei einer großen Rede feierte Donald Trump sich jetzt als Umweltschützer. Dahinter steckt politisches Kalkül, tatsächlich war es wohl eine Javanka-Rede.
Er behauptete einmal, die Chinesen hätten den Klimawandel erfunden, um der amerikanischen Wirtschaft zu schaden. Er erklärte den Austritt der USA aus dem Übereinkommen von Paris.
Er kämpft für mehr Kohlekraftwerke, will in Nationalparks nach Öl bohren und verbreitet, Windräder verursachten Krebs. Man kann wohl feststellen: US-Präsident Donald Trump liegt die Umwelt nicht besonders am Herzen.
Aber am Montag ...  mehr ...


Jetzt wächst die Furcht vor der Zehn-Billionen-Schuldenbombe
09.07.2019, Welt, von Frank Stocker
Die US-Unternehmen haben einen riesigen Schuldenberg aufgetürmt, fast doppelt so hoch wie vor der Finanzkrise 2007.
Das könnte zur ernsten Gefahr für die Wirtschaft werden – und Sparer und Pensionsfonds Milliarden kosten.  Mehr ...


„NICHT GUT GEDIENT“
Trump wettert gegen britischen Botschafter
08.07.2019, Welt, Kim Darroch
Großbritanniens Botschafter in Washington, bezeichnet in eigentlich geheimen Memos die US-Regierung unter Donald Trump als „unfähig“. Auch vom Präsidenten selbst hält Darroch nicht viel. Das kommt bei Trump gar nicht gut an.
US-Präsident Donald Trump hat nach dem Bekanntwerden geheimer Berichte über die Regierung in Washington dem britischen Botschafter in den USA, Kim Darroch, einen Fehltritt bescheinigt.
„Der Botschafter hat dem Vereinigten Königreich nicht gut gedient“, sagte Trump am Sonntag vor Journalisten im Bundesstaat New Jersey. „Wir sind keine großen Fans dieses Mannes“, schob der US-Präsident hinterher. Mehr ...
(Siehe auch: Dipolomaten-Eklat um Trump im OVB vom 08.07.2019)


Trump benennt "Schuldigen" für peinliche Fehler in Ansprache
05.07.219, t-online,


USA
Trumps Militärfestspiele
05.07.2019, Süddeutsche Zeitung, von Alan Cassidy, Washington
- US-Präsident Trump hält bei den Feiern zum 4. Juli eine Rede und feiert das Militär.
- Flugzeuge, Kampfjets und Hubschrauber fliegen über Washington, Panzer rollen aber keine.
- Bei Protesten gegen Trump werden auch die Kosten der Parade kritisiert.
Die Kampfjets und Hubschrauber kommen in Wellen. Sie tauchen als ferne Punkte über dem Washington-Obelisken auf, kommen rasch näher und donnern dann über die Köpfe der Zuschauer in ihren roten Kappen, angekündigt vom Zeremonienmeister auf den Stufen des Lincoln Memorials.
"Der B-2-Bomber aus Missouri!", ruft Donald Trump - die Menge jubelt. "Der brandneue Marine-One-Helikopter!", sagt Trump - die Leute applaudieren. So geht das eine halbe Stunde, ein Flugzeug nach dem anderen, F-22, F-35, Air Force One. Jedes Mal halten Trumps Anhänger mit den Handykameras drauf, jedes Mal brechen sie in Sprechchöre aus: "USA, USA".
Der 4. Juli in Washington: Er ist in diesem Jahr ein gigantisches Militärspektakel - und ein Wahlkampfanlass, wie ihn noch nie ein Präsident vor dieser Kulisse abgehalten hat.  Mehr ....


Wahlkampfspot
Team Trump wirbt mit Anhängern - doch sind es Darsteller, die nicht einmal aus den USA kommen
04.7.2019, Stern, Niels Kruse
Es gibt Zielgruppen, mit denen tut sich Donald Trump schwer: Junge Frauen und junge Großstädter. In einem Video für den US-Präsidenten trommelt genau diese begehrte Wählerschaft für den Mann im Weißen Haus. Nur leider handelt es sich um Schauspieler. Mehr ...


ATOMSTREIT
Trump warnt Iran: „Sie spielen mit dem Feuer“
02.07.2019, Welt
US-Präsident Trump hat den Iran nach der Überschreitung der zulässigen Menge gering angereicherten Urans gewarnt.
- „Sie wissen, was sie tun. Sie wissen, womit sie spielen, und ich denke, sie spielen mit dem Feuer", sagte Trump.
- Zuvor hatte das Weiße Haus erklärt, die USA würden es „niemals zulassen“, dass der Iran Atomwaffen entwickelt.
In der Krise mit dem Iran haben die USA die Führung in Teheran eindringlich vor der angedrohten Anreicherung von Uran gewarnt. „Sie wissen, womit Sie spielen, und ich denke, Sie spielen mit Feuer“, sagte US-Präsident Donald Trump am Montag im Weißen Haus. US-Außenminister Mike Pompeo forderte den Iran auf, die Anreicherung von Uran zu stoppen. Teheran „nutzt weiterhin sein Atomprogramm, um die internationale Gemeinschaft zu erpressen und die regionale Sicherheit zu bedrohen“, kritisierte Pompeo. Kein Atomabkommen dürfe dem Iran jemals erlauben, Uran anzureichern.
Trump sagte Fox News ...   mehr ...


ESKALATION IM HANDELSKONFLIKT
Trump droht Europäern mit Strafzöllen auf Wurst und Käse
02.07.2019, Welt, von Nikolaus Doll
Die US-Regierung droht, Strafzölle auf Lebensmittel aus der EU zu verhängen. Genannt werden Käse, Wurst und Whisky.
- US-Präsident Trump will den Druck im Streit um Subventionen für Airbus erhöhen. Er soll von der WTO geschlichtet werden.
- Tatsächlich geht es Donald Trump aber auch darum, bei treuen Wählern zu punkten: den Farmern im Mittleren Westen.
US-Präsident Donald Trump holt in der angespannten Handelspolitik zwischen den großen Wirtschaftsmächten zu einem neuen Schlag aus. Diesmal nicht gegen China, sondern gegen die Europäer. Und diesmal droht der US-Präsident nicht mehr nur mit Zöllen auf Autos oder Flugzeuge, sondern auch mit höheren Abgaben auf Lebensmittel aus der EU.
Das Büro von US-Handelsvertreter Robert Lighthizer hat in Washington am Montag US-Ortszeit eine Liste mit Dutzenden Produkten aus der Europäischen Union präsentiert, die mit höheren Zöllen belegt werden, also vom US-Markt ferngehalten werden können.   Mehr ...


SHOWDOWN DER IDEOLOGIEN
Chinas autoritärer Kapitalismus droht die Welt zu erobern
02.07.2019, Welt, von Stefan Beutelsbacher
Im Streit zwischen Amerika und China geht es nicht nur um Zölle. Es ist ein Wettkampf zweier Wertesysteme: Marktwirtschaft und Demokratie gegen den autoritären Kapitalismus. Und die USA sind in der Defensive.
Der Kampf um die neue Weltordnung hinterlässt überall seine Spuren, zum Beispiel in den Wohnzimmern: Stehlampen, Sofakissen und Bilderrahmen sind schon teurer geworden. Auch in den amerikanischen Fabriken sieht man die Folgen, die Autofirmen etwa müssen jetzt mehr Geld für das Aluminium bezahlen, aus dem sie ihre Pick-ups bauen. Und in der Prärie, auf den weiten Feldern östlich der Rocky Mountains, werden die Farmer ihre Sojabohnen nicht mehr los.
Der Streit mit China, den Präsident Donald Trump angezettelt hat, schien vielen US-Bürgern anfangs abstrakt, ein Zank um Zölle mit kaum zu fassenden Zahlen – aber inzwischen hat er ihren Alltag erreicht.
Die beiden Länder liefern sich ein „tit for tat“, wie es die Amerikaner nennen, einen Schlagabtausch nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir“. Trump ärgert sich über das Handelsdefizit mit Fernost und verhängte Zölle auf chinesischen Einfuhren im Wert von 250 Milliarden Dollar, darunter Möbel.
Seither geben viele US-Importeure die höheren Preise an die Verbraucher weiter. Zudem führte Trump Abgaben auf Stahl und Aluminium ein. China übte für all das Vergeltung und erhob Zölle auf amerikanische Agrarprodukte. Einige Bauern hat Peking damit inzwischen an den Rand des Ruins getrieben – „tit for tat“.  Mehr ...


Warum es bei Trumps Treffen mit Kim um mehr als Nordkorea geht
30.06.2019, Welt, von Torsten Krauel, Chefkommentator
Unerwartet hat US-Präsident Donald Trump den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un getroffen – und damit Zugeständnisse gemacht. Der Besuch scheint auch der Versuch, ein viel größeres Problem zu lösen.
Donald Trumps Andeutungen nach dem Treffen von Panmunjom lassen zwei Folgerungen zu.
Erstens, Trump hat sich Kim Jong-uns Ultimatum von Mitte April gebeugt. Er schlägt einen von Kim geforderten neuen Weg bei den Verhandlungen ein, und er tut dies in der von Kim angemahnten großen Eile.
Zweitens, die bilateralen Gespräche Amerikas mit Nordkorea sollen in multilaterale Verhandlungen mit weiteren Partnern münden – aber erst dann, wenn Pjöngjang und Washington sich über die Grundzüge einer umfassenden Vereinbarung einig geworden sind.  Mehr ...


MIGRATION
Trump beendet Zoff mit Mexiko
08.6.2019, Deutsche Welle
Mexiko darf aufatmen: Die vom US-Präsidenten angedrohten Strafzölle auf Warenimporte aus dem Nachbarland sind vorerst vom Tisch. Donald Trumps Taktik gegen illegale Einwanderung ging anscheinend auf.
Die Vereinigten Staaten und Mexiko hätten eine schriftliche Vereinbarung erzielt, twitterte Donald Trump. "Die Zölle, deren Einführung durch die USA am Montag gegen Mexiko geplant war, sind hiermit auf unbestimmte Zeit aufgeschoben", führte der Präsident weiter aus.
Im Gegenzug habe sich Mexiko dazu bereiterklärt, sich gegen die "Flut von Migration" durch Mexiko und an der US-Südgrenze zu stemmen, um diese "stark zu reduzieren oder zu beenden".
"Es wird keine Anwendung von US-Zöllen am Montag geben", bestätigte auch der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard.   Mehr ...


Zollstreit mit Mexiko  
Trump twittert – Das Chaos ist perfekt
07.06.2019, t-online, dpa
Kommen US-Strafzölle auf Waren aus Mexiko oder nicht? Die Regierung von Donald Trump sendet dazu widersprüchliche Signale. Via Twitter widersprach der US-Präsident seiner eigenen Pressesprecherin.
Hin und Her im Streit zwischen den USA und Mexiko: Nach einer Ankündigung der US-Regierung die geplanten Strafzölle gegen das Nachbarland am Montag in Kraft zu setzen, ruderte Donald Trump nur wenige Stunden später via Twitter zurück. Dabei vermengte Trump das Thema Migration allerdings erneut mit Handelsfragen.   Mehr ...


Trump will mit dem Handelskrieg China treffen — und richtet damit Schaden an, mit dem er nicht gerechnet hat
04.06.2019, Business Insider Deutschland
Mit den Strafzöllen wollte US-Präsident Donald Trump eigentlich Druck auf Handelskriegsgegner China ausüben. Dieser Schuss scheint allerdings nach hinten loszugehen.
Wie der US-Nachrichtensender CNBC berichtet, trägt China gar nicht die Hauptlast der Strafzölle. Da Unternehmen in Amerika die Zölle auf chinesische Waren bezahlen, sind auch sie davon betroffen.   Mehr ...


China könnte im Handelskrieg mit Trump zu Waffen greifen, die Apple, Tesla und Co. bedrohen
03.06.2019, Business Insider Deutschland
Im Handelskrieg mit den USA wetzt China weiter seine Messer. Mit dem wohlüberlegten Besuch von Präsident Xi Jinping in einer Seltenerd-Fabrik im Mai gab das Reich der Mitte etwa zu verstehen, dass man seine Vormachtstellung auf dem Markt der Seltenen Erden durchaus zum eigenen Vorteil ausspielen werde.
Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ beschreibt zwei weitere Waffen im Gürtel der Volksrepublik. So könne China etwa seine Bürger daran hindern, Amerika zu besuchen oder den Zugriff von zentralen US-Unternehmen — ähnlich wie es die USA zuletzt mit Huawei getan haben — auf den chinesischen Markt unterbinden.  Mehr ...


Staatsbesuch
Shakehands mit der Queen – Trump in London unterwegs
03.06.2019, Kölner Stadt-Anzeiger,  (afp/dpa)
London - US-Präsident Donald Trump hat in London Königin Elizabeth II. getroffen. Die britische Monarchin empfing Trump und seine Frau Melania am Montag im Buckingham-Palast.
Politische Gespräche mit Premierministerin Theresa May sind erst am Dienstag geplant.
Der US-Präsident kritisiert auf Twitter Londons Bügrermeister Khan – schon wieder und bezeichnet diesen als "a stone cold loser".  Mehr ...


Meghan als "fies" bezeichnet  
Donald Trump bestreitet Aussage – dabei gibt's die auf Band
02.06.2019, rix, t-online.de
Die Aussage, Herzogin Meghan sei "fies", soll erfunden sein. Das behauptet zumindest Donald Trump. Die Tonspur des Interviews beweist jedoch das Gegenteil.   Mehr ...

Zur Tonaufzeichnung des Interviews im Original,  The Sun, by Tom Newton Dunn


HARVARD-REDE :
Merkel gibt den Anti-Trump
31.05.2019. Frankfurter Allgemeine, von MAJID SATTAR, CAMBRIDGE
Die Kanzlerin spricht an der Harvard-Universität über das Einreißen von Mauern, über Wahrheiten und Lügen und darüber, dass nichts selbstverständlich sei – auch nicht Freiheit und Demokratie. Das andere Amerika feiert sie.
Ziemlich am Schluss ihrer Rede auf der Graduiertenfeier der Harvard-Universität spricht Angela Merkel über das Ende ihrer Zeit in der Politik. Es gebe keinen Anfang ohne ein Ende. „Ich glaube, dass wir immer wieder bereit sein müssen, Dinge zu beenden, um den Zauber des Anfangens zu spüren“, sagt die Kanzlerin in Anlehnung an Hermann Hesse, den sie zu Beginn ihrer Rede schon einmal den Absolventen ans Herz gelegt hatte.   Mehr ...


REDE IN HARVARD :
So reagieren die Medien auf Merkels Auftritt
31.05.2019, Frankfurter Allgemeine, von SEBASTIAN SCHEFFEL
In den Vereinigten Staaten wird Angela Merkel für ihre kaum versteckte Kritik an Donald Trump gefeiert – ohne dass sie ihn dafür beim Namen nennen musste.
In einer Sache sind sich viele Zeitungen und Fernsehsender in den Vereinigten Staaten nach Angela Merkels Harvard-Rede einig: Die Kritik der Kanzlerin an Trump war kaum versteckt.  Mehr ...


US-Regierung erwägt Strafzölle wegen Abwertung der Währung
24.05.2019, afp.com/
Im Handelskonflikt mit China drohen die USA nun auch mit Strafen wegen Abwertung der Währung. Handelsminister Wilbur Ross teilte am Donnerstag mit, er habe ein neues Gesetz vorgeschlagen, das Strafzölle auf Importe aus Ländern vorsieht, die "ihre Währung zum Dollar abwerten" und damit "ihre Exporte subventionieren".   Mehr ...


Bericht:
US-Regierung will Kongress bei Waffenverkauf an Riad umgehen
24.05.2019, msn, afp.com/
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump plant laut einem Zeitungsbericht, den Kongress bei Waffenverkäufen im Milliardenwert an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate zu umgehen.
US-Außenminister Mike Pompeo und andere Vertreter des Außenministeriums dringen laut einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der "New York Times" darauf, eine Notfall-Verfügung zu erlassen,  ...    mehr ...


Trump gegen die Demokraten  
Hört auf, mich zu untersuchen, sonst passiert …
23.05.2019, t-online.de, von Fabian Reinbold, Washington
Die Zeichen in Washington stehen auf Konfrontation – Donald Trump und die Führung der Demokraten haben den Zusammenbruch von jeglicher Art von Kompromiss öffentlich zelebriert.
Das Treffen war eiskalt und ganz schnell wieder vorbei. Nach wenigen Minuten gingen Trump und die demokratische Führung auseinander. Donald Trump verzichtete gleich darauf, den Demokraten Nancy Pelosi und Chuck Schumer, die ihn im Weißen Haus besuchten, die Hand zu schütteln, berichteten amerikanische Medien übereinstimmend.
Sie wollten über ein großes Infrastrukturpaket reden, doch Trump wütete gegen die Untersuchungen, ...   mehr ...


Gericht hat entschieden  
Deutsche Bank darf Trump-Daten an Kongress geben
23.05.2019, t-online, (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)
Die Demokraten im US-Kongress versuchen auf diversen Wegen, Einblick in die Donald Trumps Finanzen zu bekommen. Der wehrt sich dagegen – auch vor Gericht. Nun kassiert er dort zum zweiten Mal eine Schlappe.
Im Streit mit den Demokraten über die Offenlegung seiner Finanzen hat US-Präsident Donald Trump eine weitere Niederlage erlitten.    Mehr ...


Erfolg für Demokraten
Trump verliert ersten Prozess um Finanzunterlagen
21.05.2019, Berliner Zeitung,
Im Streit über die Offenlegung seiner Finanzunterlagen hat US-Präsident Donald Trump eine Niederlage einstecken müssen.
Trump hatte sich vor Gericht gegen den Versuch der Demokraten im Kongress gewehrt, über eine Buchhaltungsfirma Einsicht in dessen Finanzen zu bekommen.
Ein Bundesrichter wies Trumps Einwände am Montag (Ortszeit) in Washington jedoch zurück und entschied, dass der Präsident die Aufforderung aus dem Kongress nicht blockieren könne. Trump kritisierte die Entscheidung und kündigte an, dagegen Berufung einzulegen.    Mehr ...


HANDELSSTREIT
Im Konflikt mit China sucht Trump plötzlich Verbündete
19.05.2019. Welt, von Jan Dams (Stellv. Ressortleiter Wirtschaft und Finanzen)
Bislang zettelte der US-Präsident mit allen Handelspartnern Krach an. Selbst gegen die Nachbarn Mexiko und Kanada verhängte er Strafzölle auf Aluminium und Stahl. Nun schafft er sie wieder ab. Ist das die Wende?
Donald Trump hat die Strafzölle gegen die US-Nachbarstaaten Mexiko und Kanada aufgehoben. „Wir werden unsere Produkte in diese Länder ohne Zölle oder ohne wesentliche Zölle verkaufen“, teilte der US-Präsident mit.
Seit Sonntag können damit Aluminium- und Stahlhersteller beider Länder ihre Produkte wieder ohne die Zölle von zehn beziehungsweise 25 Prozent in die USA exportieren. Im Gegenzug heben jetzt die Regierungen Mexikos und Kanadas ihre Vergeltungsmaßnahmen gegen die Vereinigten Staaten auf.
Trumps Entscheidung ist eine Wende im Handelsstreit, ...  mehr ...


Russland-Affäre
Erstmals auch Republikaner für Amtsenthebung von Trump
19.05.19, Berliner Zeitung
Washington - In den USA hat sich erstmals ein republikanisches Kongressmitglied für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump ausgesprochen.
Der Bericht von Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre belege mehrfach Verhalten, das eine Amtsenthebung rechtfertige, erklärte der republikanische Abgeordnete Justin Amash aus dem Bundesstaat Michigan am Samstag (Ortszeit).
„Zweifellos jede Person, die nicht der Präsident der Vereinigten Staaten ist, würde bei dieser Beweislage angeklagt“, schrieb Amash in einer Serie von Tweets.  Mehr ...



MEINUNG: Post aus Washington
Wie man sich Donald Trump unterwirft
04.05.2019, t-online, eine Kolumne von Fabian Reinbold
"Herr Trump frisst deine Seele in kleinen Happen": Der US-Justizminister verblüfft mit seiner Parteinahme für den Präsidenten – ein alter Widersacher liefert dafür eine interessante Erklärung.
Die Woche in Washington war vom Entsetzen über Donald Trumps Justizminister beherrscht: “Wie kann er nur?!”, lautet knapp zusammengefasst die Kommentarlage.
William Barr trat vor dem Senat am Mittwoch nicht als Justizminister und Generalbundesanwalt, sondern erneut wie ein persönlicher Anwalt Trumps auf. Was wollt ihr eigentlich? pfefferte er den Demokraten sinngemäß immer wieder entgegen. Und: Trump habe kein Absägen von Sonderermittler Robert Mueller befohlen, und selbst wenn, dann wäre auch das sein gutes Recht!
Da klangen die dunklen Nixon-Jahre an, und ich musste sogleich an den berühmten, kruden Satz Richard Nixons denken: "When the President does it, that means it is not illegal." (Also: "Wenn der Präsident etwas tut, kann es nicht illegal sein.")   Mehr ...


President Donald Trump Is Praised — By The Cabinet He Appointed
13.06.2017, The New York Times
Members of President Trump's cabinet paid tribute to him, one by one, during a cabinet meeting on Monday. (Video)

Read the story:  here


Pompeos Absage
Die deutsch-amerikanische Freundschaft liegt in Scherben
07.05.2019, Süddeutsche Zeitung, Kommentar von Daniel Brössler, Berlin
Wie US-Außenminister Pompeo seinen Besuch in Berlin kurzfristig abgesagt hat, ist nicht zu entschuldigen.
Berlin muss eine Strategie für die Zeit nach der Ära Trump entwickeln.
In der Welt der Diplomatie gibt es Unhöflichkeiten. Dazu gehört es, als Außenminister an wichtigen internationalen Treffen nicht teilzunehmen oder sich mit dem Antrittsbesuch bei Partnern viel Zeit zu lassen. Und es gibt Unverschämtheiten. US-Außenminister Mike Pompeo hat an diesem Dienstag nur Stunden vor einem Termin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und einem Gespräch mit seinem deutschen Kollegen Heiko Maas eine Reise nach Berlin abgesagt.   Mehr ...


TRUMP DROHT PEKING
US-Handelsbeauftragter gibt China Schuld für Eskalation des Handelsstreits
07.05.2019, Handelsblatt, von Donata Riedel Annett Meiritz Sha Hua Till Hoppe Dr. Jens Münchrath
Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hat Trumps jüngste Zolldrohungen gegen China verteidigt und Peking schwere Vorwürfe gemacht. Die Märkte sind verunsichert.
Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer gibt China die Schuld an der Eskalation im Handelskonflikt zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften. „Im Laufe der letzten Woche haben wir eine Aushöhlung der Verpflichtungen Chinas gesehen“, sagte Lighthizer am Montagabend in Washington zu Reportern.
Das hätte zu wesentlichen Änderungen am Vertragstext geführt. „Das ist aus unserer Sicht inakzeptabel“, sagte er.
US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende per Twitter überraschend die Einführung neuer Strafzölle angedroht und damit über Nacht die globalen Märkte verunsichert. Am Montag bestätigte er dann seinen aggressiven Kurs.  Mehr ...


Russland-Affäre
Ex-Staatsanwälte: Trump hat Justiz behindert
07.05.2019, Süddeutsche Zeitung,
Trump-Kritiker finden immer neue Munition gegen den US-Präsidenten. Jetzt melden sich fast 500 frühere Staatsanwälte zu Wort.
Sie sehen im Abschlussbericht zur Russland-Affäre von Sonderermittler Mueller den Vorwurf der Justizbehinderung durch Trump gerechtfertigt.
Das US-Finanzministerium verweigert die Herausgabe der Steuererklärungen von Präsident Donald Trump an die Demokraten im Repräsentantenhaus.
Fast 500 ehemalige Mitarbeiter des US-Justizministeriums sehen im Abschlussbericht von Sonderermittler Robert Mueller den Vorwurf der Justizbehinderung durch Präsident Donald Trump gerechtfertigt.  Mehr ...


Welthandel
Donald Trump - wild und wüst
06.07.2019, Süddeutsche Zeitung, Kommentar von Claus Hulverscheidt
Der Handelsstreit mit China zeigt: Der US-Präsident will kurzfristig punkten. Dass er längerfristig seinem Land schadet, ist ihm egal.
Unmittelbar vor seiner Ankündigung, den Handelsstreit mit China weiter anzuheizen, hat sich Donald Trump am Sonntagabend zum Ausgang eines Pferderennens geäußert. Es könne nicht sein, so der Präsident sinngemäß im Kurzmitteilungsdienst Twitter, dass der Sieger des berühmten Kentucky Derbys disqualifiziert werde, nur weil er seine Gegner mit ein paar fiesen Manövern behindert habe. Mit dem Beschluss habe die Rennleitung einen derben und damit "wunderschönen" Wettkampf ad absurdum geführt - und sich einer verkorksten politischen Korrektheit ergeben.
Im Grunde ist mit dem Tweet alles gesagt über Trump, über seinen Charakter und die Art, wie er die Welt sieht - ...   mehr ...


RUSSLAND-UNTERSUCHUNG
US-Sonderermittler Mueller soll sich über Berichts-Zusammenfassung des Justizministers beschwert haben
01.05.2019, Handelsblatt,  
Robert Mueller hatte zwei Jahre lang Trumps Beziehungen zu Vertretern Russlands untersucht. US-Justizminister Barr soll seinen Abschlussbericht nicht richtig erfasst haben.
US-Sonderermittler Robert Mueller hat sich über die Zusammenfassung des Abschlussberichts zur Russland-Untersuchung von Justizminister William Barr beschwert. Mueller habe in einem Brief an Barr erklärt, dass dessen vierseitige Zusammenfassung den Kontext und den Inhalt der Untersuchungsergebnisse nicht vollständig erfasst habe, schrieb die „Washington Post“ am Dienstag unter Berufung auf eine Kopie des Briefes.   Mehr ...


USA steigen aus Waffenhandel-Vertrag aus
„Amerikaner leben nicht nach Gesetzen anderer Länder“
26.04.2019, Tagesspiegel, dpa
Auf einer Veranstaltung der NRA macht US-Präsident Donald Trump der Waffenlobby ein Versprechen – und bleibt damit seinem Motto treu.
US-Präsident Donald Trump will die Zustimmung der USA zum Vertrag über den Waffenhandel der Vereinten Nationen (ATT) zurückziehen. Auf einer Veranstaltung der Waffenlobby-Organisation NRA unterzeichnete er am Freitag in Indianapolis einen Brief, in dem er den Kongress auffordert, den Ratifizierungsprozess zu beenden.   Mehr ...


BEI AMTSÜBERNAHME
Trump hatte wohl 300 Millionen Dollar Schulden bei der Deutschen Bank
25.04.2019, Welt
Die Russland-Untersuchungen Robert Muellers sind für Donald Trump zunächst glimpflich ausgegangen. Jetzt konzentrieren sich Ermittler in Behörden und Kongress auf die Finanzen des US-Präsidenten.
Die Deutsche Bank übergibt einem US-Medienbericht zufolge Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump an die Ermittlungsbehörden in New York.
Das Geldinstitut habe auf Anfrage keine Angaben zu der Sache gemacht, ...   mehr ...


Deutsche Bank:
Da haben sich zwei gefunden
13. Dezember 2017, Zeit online, von Heike Buchter
INHALT:
1 — Da haben sich zwei gefunden
2 — Trump erhielt gleich zwei Hypotheken
Wie die Deutsche Bank zu Donald Trumps Hausbank wurde – und wieso sie deshalb jetzt Probleme hat.
Die Deutsche Bank ist in den Schlagzeilen – wieder einmal. Es geht um ihren wohl berühmtesten Kunden: den amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Weil dessen Wahlkampfteam möglicherweise Verbindungen zum Kreml hatte, hat das US-Justizministerium bereits im Mai den Sonderermittler Robert Mueller auf Trump angesetzt.
Und nun ist offenbar auch dessen Hausbank dran: Im Zuge seiner Ermittlungen hat Mueller die Deutsche Bank wohl aufgefordert, Dokumente über Trumps Geschäftsbeziehungen herauszugeben. Das Frankfurter Kreditinstitut will das zwar weder dementieren noch bestätigen.
Eine Sprecherin der New Yorker Niederlassung sagte aber, die Bank nehme "ihre rechtlichen Verpflichtungen ernst und kooperiere weiterhin voll mit den autorisierten Ermittlungen in dieser Sache".
Dass ausgerechnet die Frankfurter zu den Haus- und Hoffinanziers des New Yorker Immobilienmoguls wurden, mag überraschen – es ist aber kein Zufall.   Mehr ...


AFGHANISTAN
USA und Verbündete töten erstmals mehr Zivilisten als die Taliban
24.04.2019, Welt
In den ersten drei Monaten dieses Jahres sind 305 Menschen in Afghanistan Angriffen der USA und ihrer Verbündeten zum Opfer gefallen. Diese Zahl markiert einen Wendepunkt. Dabei spielt auch eine Entscheidung Donald Trumps eine Rolle.
Zum ersten Mal seit Erfassung der Daten sind in Afghanistan mehr Zivilisten durch Truppen der USA und ihrer Verbündeten getötet wurden als durch die Taliban und andere Rebellengruppen.
Während der ersten drei Monate dieses Jahres seien internationale und regierungstreue Truppen für den Tod von 305 Zivilisten verantwortlich gewesen, erklärte die UN-Mission in Afghanistan (Unama) in ihrem am Mittwoch veröffentlichten vierteljährlichen Bericht.
Aufständische töteten demnach im selben Zeitraum 227 Menschen.  Mehr ...


Mueller-Bericht
Die wahre Geschichte der Regierung Trump
20. April 2019, Zeit online, eine Analyse von Klaus Brinkbäumer
Was läuft in Donald Trumps Büro wirklich ab? Sonderermittler Robert Mueller hat den großen Tatsachenroman über den moralischen Bankrott der USA geschrieben.
Amerikanische Medien waren höflich. Damals. Amerikanische Medien gaben stets auch dem Gegenargument Raum, selbst wenn jenes Gegenargument zweifelsfrei das Gegenteil der Wahrheit transportierte. Amerikanische Medien nannten "Lügen" ohnehin nur selten Lügen, weil dieses Wort so fürchterlich hart klang.
Und wenn ein Politiker Begriffe wie "fuck" oder "bullshit" wählte, dann schrieben amerikanische Medien "f***k" oder "(expletive)"; der Leserschaft wurde auf die distinguierte Weise erklärt, worum es ging.
Stilvoll waren die Zeiten, sie sind vorbei.
Donald Trump hat nun große Teile des Berichts des Sonderermittlers Robert Mueller "total bullshit" genannt.
Dieses Wort stand am Karfreitag, kurz nachdem der Präsident es getwittert hatte, ohne Verklausulierung überall in den USA. Und der Präsident der Vereinigten Staaten hat im Oval Office auch dies gesagt: "I’m fucked."
So nämlich steht es im 448 Seiten starken Mueller-Bericht, und so zitieren es Amerikas Medien, die nun von einem "Weißen Haus der Lügen" berichteten.
Rau sind die Zeiten und vulgär.  Mehr ...


MUELLER-REPORT
Zwei Männer ließen Trump ins Leere laufen
20.04.2019, Welt, von Daniel Friedrich Sturm, USA-Korrespondent
Der Bericht des US-Sonderermittlers Robert Mueller offenbart einen Führungsstil im Weißen Haus, den zuletzt selbst engste Vertraute von Donald Trump nicht mehr mitgehen wollten. Über zwei Männer, die sich dem US-Präsidenten widersetzten.
Zu den Eigentümlichkeiten des Mueller-Abschlussberichts zählt, dass es in jenem voluminösen Dokument immer wieder um den Verfasser selbst geht: Robert Mueller, unabhängiger Sonderermittler und früherer Direktor des FBI.
Das liegt weniger an dessen Eitelkeit als an dem pikanten Umstand, dass Donald Trump allerhand Anstrengungen unternahm, Mueller loszuwerden. Das Ansinnen misslang bekanntermaßen, Mueller legte seinen Bericht im März nach knapp zweijährigen Ermittlungen vor.  Mehr ...


Das sind die wichtigsten Punkte aus dem Mueller-Bericht
18.04.2019, Süddeutsche Zeitung, von Xaver Bitz, Sebastian Gierke und Benedikt Peters
• Trump feiert nach der Veröffentlichung des Mueller-Berichts einen vermeintlichen Sieg, seine Gegner seien "Game Over", schreibt er.
• Doch der Text entlastet den Präsidenten nur in Bezug auf einen Punkt: Mueller fand keine Belege dafür, dass Trump etwas mit der russischen Einflussnahme auf den Wahlkampf 2016 zu tun hatte.
• Den zweiten großen Vorwurf - dass Trump die Russland-Ermittlungen behindert haben soll - entkräftet Mueller aber nicht. In zehn Episoden erklärt er, warum.
Nun ist er also raus. Das US-Justizministerium hat den Mueller-Bericht veröffentlicht, der sich mit der russischen Beeinflussung der Präsidentschaftswahl 2016 befasst.  Mehr ...


Mueller-Bericht
Eine Entlastung Trumps sieht anders aus
18.04.2019, Süddeutsche Zeitung, Von Alan Cassidy, Washington
Der in Teilen veröffentlichte Report von Sonderermittler Mueller bringt wenig Klarheit. Für noch mehr Ärger als US-Präsident Trump sorgt jedoch im Moment sein Justizminister.
• US-Justizminister William Barr hat die in Teilen geschwärzte Version des Berichts von Sonderermittler Mueller zu den möglichen Russland-Verstrickungen des US-Präsidenten veröffentlicht.
• Er kommt zu dem Ergebnis, dass es keine handfeste Beweise für eine Zusammenarbeit gibt.
• Allerdings liefert er viele Indizien dafür, dass Trump versuchte, die Justiz zu behindern.
Es hätte die große Entlastung des Donald Trump werden sollen. Hatte es US-Justizminister William Barr nicht so angekündigt? No collusion, no obstruction - keine Verschwörung, keine Justizbehinderung?
Nun ist der lang ersehnte Bericht von Sonderermittler Robert Mueller da. Er sollte Klarheit darüber schaffen, wie weit die russischen Versuche gingen, die US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. Klarheit auch darüber, ob es dabei Absprachen mit Trumps Wahlkampagne gab.
Und Klarheit darüber, ob Trump seine Macht als US-Präsident missbrauchte, um die Aufklärung dieser Vorgänge durch die Justiz zu behindern. Doch eine Entlastung, das wurde am Gründonnerstag klar, ist der 448 Seiten lange Bericht nur bedingt.   Mehr ...


MÜSSEN SCHNELL AGIEREN“
Trump gibt Pariser Feuerwehrleuten Lösch-Tipps
16.04.2019, Welt, dpa/AP/KNA/krö
Mal wieder hat Donald Trump mit einer Äußerung auf Twitter für Spott gesorgt. Er schlug vor, zum Löschen von Notre-Dame fliegende Wassertanker einzusetzen. Eine Idee, deren Umsetzung die Situation noch schlimmer gemacht hätte.
US-Präsident Donald Trump hat den Feuerwehrleuten in der brennenden Pariser Kathedrale via Twitter Löschtipps gegeben. „So schrecklich das gewaltige Feuer der Notre-Dame-Kathedrale in Paris zu sehen“, twitterte Trump. „Vielleicht können fliegende Wassertanker eingesetzt werden, um es zu löschen. Müssen schnell agieren.“   Mehr ...


737 MAX
„Wenn ich Boeing wäre ...“ - Trump gibt dem Flugzeugbauer Tipps
15.04.2019, Welt, AP/gbe
Nach dem Dilemma mit Passagiermaschinen des Typs 737 Max hat Donald Trump Boeing Ratschläge gegeben. Seine Kompetenz beschreibt der US-Präsident mit einem erstaunlichen Argument.
US-Präsident Donald Trump hat dem Flugzeugbauer Boeing Ratschläge zum Ausweg aus dem Dilemma mit Passagiermaschinen des Typs 737 Max gegeben. „Wenn ich Boeing wäre, würde ich   ... mehr


Der Notstand hat einen Namen: Trump
15.04.2019, Süddeutsche Zeitung, Kommentar von Hubert Wetzel, Washington
Wenn die Migrationskrise an der Grenze zu Mexiko etwas deutlich gemacht hat, dann dies: Die Regierung von Präsident Donald Trump hat moralisch versagt.
An der Grenze zwischen Mexiko und den USA herrscht ein Notstand. Es ist aber nicht der Notstand, von dem Donald Trump dauernd redet. Die Vereinigten Staaten werden nicht von Invasoren oder kriminellen Horden aus Lateinamerika angegriffen, wie der Präsident seinem Volk erzählt.
In Wahrheit besteht der Notstand darin, dass die Regierung der Weltmacht Amerika unfähig und unwillig ist, das zu schaffen, was einige bayerische Grenzlandkreise im Herbst 2015 mit Bravour geschafft haben.  Mehr ...


Mueller-Bericht
Die Auseinandersetzung beginnt
14.04.2019, Süddeutsche Zeitung, von Thorsten Denkler, New York
  • Die Demokraten wollen den vollständigen Mueller-Bericht lesen. Justizminister Barr will Anfang der Woche aber nur eine geschwärzte Version weitergeben.
  • Das dürfte der Beginn einer langen, juristischen Auseinandersetzung um den Bericht sein.
  • Die Demokraten glauben, darin Material zu finden, das US-Präsident Trump doch noch stark belasten kann.
In den kommenden Tagen will US-Justizminister William Barr dem US-Kongress eine überarbeitete Fassung des Mueller-Berichts übergeben. Es ist kaum zu erwarten, dass sich die Demokraten im Kongress damit zufrieden geben. Sie verlangen den vollständigen, nicht geschwärzten Bericht,  .. me.hr


Abschiebungen:
Trump droht, illegale Einwanderer in demokratische „Zufluchtsstädten“ zu bringen
14.04.2019, Handelsblatt online, von Jannik Tillar
Der US-Präsident erhöht den Druck auf seine Gegner. Gebiete, die illegale Einwanderer nicht ausliefern, sollen weitere Einwanderer aufnehmen.
US-Präsident Donald Trump zieht offenbar in Erwägung, illegale Einwanderer in sogenannten „Zufluchtsstädten“ (Sanctuary Cities) unterzubringen. Diese liefern illegale Einwanderer nicht an Bundesbehörden aus und vertreten für Trump somit eine „Politik der offenen Grenzen und Arme“.  Mehr ...


PROTEKTIONISMUS
Studien: Wirtschaftlicher Schaden von Trumps Handelskrieg gering
14.04.2019, Handelsblatt, von Norbert Häring
Erste Analysen zeigen: Mit dem Handelsstreit schadet Donald Trump zwar sich und der US-Wirtschaft. Doch die Auswirkungen halten sich in Grenzen.
FrankfurtDer US-Präsident ging die Sache gewohnt forsch und siegessicher an. Als er den ersten größeren Handelskrieg seit der Weltwirtschaftskrise vom Zaun brach, sagte Donald Trump: „Einen Handelskrieg zu gewinnen ist leicht.“ Dem hielt die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, am Donnerstag entgegen: „Niemand gewinnt einen Handelskrieg.“
Drei aktuelle Wirkungsanalysen hochkarätiger Teams von Wirtschaftsforschern geben Lagarde recht und scheinen Trump als Aufschneider zu entlarven.  Mehr ...
Quelle: Pablo Castagnola  Norbert Häring


Handelskrieg: Will Trump wirklich die eigene Wirtschaft abwürgen?
22.02.2019, Capital, von Holger Schmieding
Auch wenn der US-chinesische Handelsstreit bald entschärft sein könnte: Die Spannungen zwischen der EU und den USA werden uns wohl noch einige Monate begleiten, schreibt Capital-Kolumnist Holger Schmieding.
Hat selbst Donald Trump mittlerweile Angst vor der eigenen Courage? Während er sonst alles Erdenkliche unverzüglich in die Welt hinausposaunt, hat er sich noch nicht getraut, den am 17. Februar vorgelegten Bericht seines Handelsministeriums zu veröffentlichen, ob Autoeinfuhren aus der EU die nationale Sicherheit der Weltmacht USA gefährden. Das Urteil, zu dem Trumps Handelsminister gekommen sein dürfte, scheint klar zu sein:   mehr ...


ANALYSE
„Unser Land ist VOLL!“: Trump bereitet den Boden für härtere Gangart in der Flüchtlingspolitik
08.04.2019, Handelsblatt, Annett Meiritz
Ihre Einwanderungspolitik war hart, aber für Trump nicht radikal genug: Nach dem Rücktritt von Heimatschutzministerin Nielsen droht das Weiße Haus mit drastischen Maßnahmen gegen Flüchtlinge.
Washington - Einige Prognosen über den US-Präsidenten Donald Trump haben sich im Nachhinein als Irrtum herausgestellt, doch an Gerüchten über Rücktritte und Entlassungen in seinem Kabinett ist meist etwas dran.  Mehr ...


100 Golfpartner packen aus
Neues Buch enthüllt, wie Donald Trump notorisch beim Golfen betrügt
03.04.2019, Stern,
Der Sportjounalist Rick Reilly hat ein Buch über den US-Präsidenten geschrieben. "Was Golf über Trump sagt", heißt es. Darin kommen rund 100 Menschen zu Wort, die einmal mit ihm gegolft haben. Die Anekdoten zeichnen ein haarsträubendes Bild von Trump.
Und das nächste Buch, das kein gutes Haar an Donald Trump lässt. Obwohl, doch eines: Der US-Präsident, so Autor Rick Reilly, sei ein formidabler Golfspieler. Nur leider jemand, der sich an keine Regeln hält.   Mehr ...


In den Orten, in denen Trump im Wahlkampf aufgetreten ist, sind die Hassverbrechen um 226 Prozent gestiegen
24.03.2019, business insider, David Choi - von Cornelia Meyer aus dem Englischen übersetzt
Eine Studie scheint einen Zusammenhang zwischen Trumps Rhetorik und Hassverbrechen herzustellen: In den Orten der USA, in denen Präsident Donald Trump eine Wahlkampfkundgebung veranstaltet hat, kam es zu einem Anstieg der gemeldeten Hassverbrechen um 226 Prozent im Vergleich zu ähnlichen Orten, in denen es keine solche Kundgebung gab. Zu diesem Ergebnis kommen Politikwissenschaftler der University of North Texas ...    mehr ...


Trump, Mueller und die Russland-Affäre  
Das Endspiel
23.03.2019, t-online, eine Analyse von Fabian Reinbold, Washington
Sonderermittler Robert Mueller hat seine Untersuchung zur Russland-Affäre beendet. Jetzt bricht eine politische Schlacht los. Was droht Donald Trump?
Jetzt ist es endlich passiert. Seit Monaten fieberte Washington auf den Moment hin, in dem die Untersuchungen zur Russland-Affäre beendet sein würden.  Mehr ...


Untersuchungen gegen Trump  
Sonderermittler Mueller übergibt Bericht zu Russland-Affäre
22.03.2019, t-online, pdi, fab, dpa
Lange haben die USA auf diesen Moment hingefiebert, nun ist er da: Sonderermittler Mueller hat seine Untersuchung zu Donald Trump und Russland abgeschlossen.
Nach fast zwei Jahren hat der Sonderermittler Robert Mueller seine Untersuchung zur Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump beendet. Mueller übergab einen vertraulichen Bericht an das Justizministerium, wie aus einem Brief des Ministeriums an den Kongress hervorging. Über die Inhalte wurde zunächst nichts bekannt.   Mehr ...  


MEINUNG: Post aus Washington  
Wie wir immer wieder auf Trump reinfallen
22.03.2019, t-online, eine Kolumne von Fabian Reinbold
Donald Trump hat es wieder geschafft: Es dreht sich alles um seine Ausfälle. Was steckt dahinter?  ...
US-Firmen lernen gerade, dass man Trumps so gefürchtete Tweets auch einfach einmal aushalten kann.   ... über alles, was Trump von sich gibt, nutzt eben nur ihm. Also: Mut zum Ignorieren!  
Der Kommunikationswissenschaftler Professor Brian Ott hat Trumps Rhetorik per Twitter in drei Kategorien eingeteilt.
1. Dissembling – also verzerren, um die öffentliche Meinung zu manipulieren
2. Distracting – also ablenken, um mittels schockierender Aussagen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen
3. Discrediting – also Institutionen und Personen in Verruf zu bringen, die er als Gegner wahrnimmt
 Mehr ...  


Trump greift Herausforderer wegen dessen Körpersprache an – und vergisst dabei etwas Entscheidendes
15.03.2019, Stern,
Der 46-jährige Texaner ist nun offiziell einer der vielen Kandidaten, die gegen Trump im Wahlkampf 2020 antreten. In seiner Videobotschaft gestikuliert der Demokrat viel und heftig. Der US-Präsident sagt, er habe so was "noch nie gesehen." Der Gegenbeweis im Video:   Mehr ...


"Ich freue mich darauf"  
Trump kündigt erstes Veto seiner Amtszeit an
15.03.2019, t-online.de, pdi, js
Zwei Niederlagen hintereinander hat Trump im Senat erlitten, obwohl die Kammer von den Republikanern dominiert wird. Der jüngste Senatsbeschluss soll den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko stoppen.
ächste Etappe im Streit über den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko: US-Präsident Donald Trump hat nach dem Senatsbeschluss für ein Ende des von ihm ausgerufenen Notstands das erste Veto seiner Amtszeit angekündigt.   Mehr ...


Konflikt mit den Demokraten  
Trump verlangt weitere 8,6 Milliarden Dollar für Grenzmauer
10.03.2019, t-online, rtr
Milliarden Dollar hat Donald Trump für seine Grenzmauer schon veranschlagt, jetzt will der US-Präsident noch mehr – fast neun Milliarden. Die Forderung hängt wohl mit dem nächsten Wahlkampf zusammen.
US-Präsident Donald Trump wird Regierungskreisen zufolge am Montag weitere Milliarden vom Kongress für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko fordern. Zusätzliche 8,6 Milliarden Dollar werde der Republikaner für das Fiskaljahr 2020 verlangen, ...   Mehr ...


Ermittlungen und desaströse Bilanz  
Donald Trumps Kartenhaus wackelt bedrohlich
09.03.2019, t-online, dpa
Nicht erst seit der neuen Verurteilung im Umfeld Trumps schwant vielen Amerikanern, dass der Mann im Weißen Haus ein Gangster-Boss sein könnte. Doch der US-Präsident hat noch größere Probleme.
Die Liste ist beeindruckend: Aus dem engsten Umfeld des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, dürfen nun eine ganze Menge Leute mit Fug und Recht als kriminell bezeichnet werden.   Mehr ...  


Konflikt mit den Demokraten  
Trump verlangt weitere 8,6 Milliarden Dollar für Grenzmauer
10.03.2019, t-online, rtr
Milliarden Dollar hat Donald Trump für seine Grenzmauer schon veranschlagt, jetzt will der US-Präsident noch mehr – fast neun Milliarden. Die Forderung hängt wohl mit dem nächsten Wahlkampf zusammen.
US-Präsident Donald Trump wird Regierungskreisen zufolge am Montag weitere Milliarden vom Kongress für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko fordern. Zusätzliche 8,6 Milliarden Dollar werde der Republikaner für das Fiskaljahr 2020 verlangen, ...   Mehr ...  


Ermittlungen und desaströse Bilanz  
Donald Trumps Kartenhaus wackelt bedrohlich
09.03.2019, t-online, dpa
Nicht erst seit der neuen Verurteilung im Umfeld Trumps schwant vielen Amerikanern, dass der Mann im Weißen Haus ein Gangster-Boss sein könnte. Doch der US-Präsident hat noch größere Probleme.
Die Liste ist beeindruckend: Aus dem engsten Umfeld des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, dürfen nun eine ganze Menge Leute mit Fug und Recht als kriminell bezeichnet werden.  Mehr ...  


Binnen zwei Jahren  
Trump büßt sechsten Kommunikationschef ein
08.03.2019, t-online, dpa
Er kam von Trumps Haussender Fox News: Bill Shine hat seinen Rücktritt als Kommunikationsdirektor eingereicht. Der US-Präsident muss sich schon wieder einen neuen suchen.
S-Präsident Donald Trump hat mit Bill Shine binnen zwei Jahren seinen sechsten Kommunikationsdirektor im Weißen Haus eingebüßt. Shine habe am Donnerstagabend seinen Rücktritt angeboten, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, mit. Trump habe das akzeptiert.  Mehr ...  


Die Einschläge kommen näher
08.03.2019, t-online, eine Kolumne von Fabian Reinbold
Die Ermittlungen gegen Donald Trump werden immer gefährlicher – jetzt soll auch noch Sonderermittler Mueller seinen Report vorlegen. Doch der Präsident hat schon einen Plan.
In Washington grassiert wieder das Mueller-Fieber. Jetzt soll sie aber wirklich bald beendet sein, die Russland-Untersuchung des Sonderermittlers.   Mehr ...


Präsidialer Versprecher  
Trump nennt Apple-CEO "Tim Apple" – so reagiert Tim Cook
08.03.2019, t-online, dpa
"Wir wissen das sehr zu schätzen, Tim Apple," sagte Donald Trump bei einem Treffen mit Apple-Chef Tim Cook. Der verzieht zunächst keine Miene – kontert aber später auf Twitter.
Mit einem Versprecher in Anwesenheit von Apple-Chef Tim Cook hat US-Präsident Donald Trump für Spott im Internet gesorgt. Trump nannte Cook am Mittwoch (Ortszeit) "Tim Apple", als er ihm für Investitionen in den USA dankte.  Mehr ...  





siehe auch in The Daily Show:

President Trump plays "Name That Person!"





Opfer der eigenen Arroganz
06.03.2019, Süddeutsche Zeitung, Kommentar von Claus Hulverscheidt
Für den US-Präsidenten sind alle anderen schuld am Handelsdefizit. Trump kultiviert einen Opferstatus der USA, um Unzufriedene anzuziehen und ihre Wut zu kanalisieren.
Noch ist nicht völlig gewiss, ob das 21. Jahrhundert in der Rückschau einmal "das chinesische" genannt werden wird. Wer aber das letzte, das 20. Jahrhundert dominiert hat, ist unstrittig. Es war das Jahrhundert, in dem die Vereinigten Staaten ...    Mehr ...  


Warum die Welt so unberechenbar wird
03.03.2019, Süddeutsche Zeitung, Interview von Thomas Kirchner
Twitternde Präsidenten, wankelmütige Wähler, bröckelnde Institutionen: Klaus Goetz erforscht die zunehmenden Turbulenzen in der Politik.
Ein Tweet Donald Trumps kann die Welt verändern. Zeitpunkt und Inhalt sind kaum vorauszusehen. Der US-Präsident handelt nach Laune. Andere populistische Politiker machen es ihm nach.  Mehr ...  


Trump nennt Gegner "irre", "krank" und "schmutzig"
03.03.2019, Süddeutsche Zeitung,
US-Präsident Trump hat mit einer Stegreif-Rede nach einer Woche mit einigen Rückschlägen seine rechtskonservative Anhängerschaft zum Jubeln gebracht. Er griff die demokratischen Präsidentschaftsbewerber und ihr Programm heftig an und spottete über den umweltpolitischen "Green New Deal". In überraschendem Detail schilderte der US-Präsident den Grund für seinen Truppenbesuch im Irak im Dezember. In einer ungewöhnlichen Stegreif-Rede vor konservativen Aktivisten hat US-Präsident Donald Trump ...   Mehr ...


Trump schon im Wahlkampfmodus
03.03.2019, Deutsche Welle, wa/nob (afp, dpa, rtr)
Die nächste Präsidentschaftswahl in den USA steht erst Ende 2020 an - doch der Amtsinhaber ist bereits in Wahlkampfstimmung.
Mit Attacken auf linke Politiker und Hochschulen enttäuschte Donald Trump seine Anhänger nicht. US-Präsident Donald Trump hat das Schreckgespenst eines vermeintlich drohenden Sozialismus in den Vereinigten Staaten heraufbeschworen. "Amerika wird niemals ein sozialistisches Land sein", betonte Trump in einer gut zweistündigen Rede bei der Jahresversammlung konservativer Aktivisten und Parlamentarier (CPAC) bei Washington.  Mehr ...  


Für Trump beginnt eine heikle Phase
01.03.2019, t-online, eine Kolumne von Fabian Reinbold
Ein Doppelschlag in Hanoi und Washington setzt Donald Trump mächtig zu: Dabei war die Aussage von Michael Cohen nur der Auftakt – auch die Trump-Kinder müssen jetzt fürchten.
Donald Trump ist nach einer desaströsen Dienstreise nach Hanoi wieder in Washington gelandet. Bei der Ankunft riss er seine Faust in die Luft, es war eine schiefe Geste. Schließlich ist sein größtes außenpolitisches Vorhaben, in das er extrem viel investiert hat, vorerst gescheitert.  Mehr ...  


Bericht der "New York Times"  
Trump verschaffte Schwiegersohn "Top Secret"-Zugang
01.03.2019, rtr, t-online.de, jmt
Er habe nichts damit zu tun, dass sein Schwiegersohn nun Zugriff auf streng geheime Informationen der US-Regierung habe, hatte Trump neulich noch erklärt. Jetzt legt ein Bericht das genaue Gegenteil nahe.
US-Präsident Donald Trump hat der "New York Times" zufolge trotz Bedenken von Geheimdienstmitarbeitern seinem Berater und Schwiegersohn Jared Kushner Zugang zu streng geheimen Informationen verschafft.  Mehr ...  


Nordkorea widerspricht USA - Trump wollte mehr
01.03.2019, Reuters,
Hanoi (Reuters) - Nordkorea hat Angaben von US-Präsident Donald Trump zum Verlauf des Gipfels in Vietnam widersprochen. Sein Land habe realistische Vorschläge gemacht, sagte Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho. Trump habe jedoch mehr verlangt.  Mehr ...  


Fall Otto Warmbier: Trump massiv in der Kritik
Kritik an Trump wegen Äußerungen zu Otto Warmbier
01.03.2019, SZ.de/dpa/AFP/aner
Im Fall des verstorbenen US-Studenten Otto Warmbier hat sich US-Präsident Donald Trump hinter Kim Jong-un gestellt. Er glaube Nordkoreas Machthaber, dass dieser nichts vom Zustand Warmbiers gewusst habe.
Im Dezember hatte ein Gericht in den USA befunden, dass der verstorbene Otto Warmbier zuvor in Nordkorea gefoltert worden sei. Parteiübergreifend steht Trump jetzt in der Kritik. Der demokratische Senator Tim Kaine warf Trump vor, sich an die Seite von "Diktatoren" anstelle von US-Bürgern zu stellen. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un will von der mutmaßlich schweren Folterung des US-Studenten Otto Warmbier nichts gewusst haben.  Mehr ...  


Trump und Kim in Vietnam
Der Schock von Hanoi
28.02.2019, SZ.de, von Christoph Giesen und Arne Perras, Hanoi
Überraschend brechen Trump und Kim ihr Treffen in Vietnam ab. Sogar das gemeinsame Mittagessen fällt aus.
Die USA sind nicht bereit, ihre Sanktionen gegen Nordkorea komplett aufzuheben. Nordkoreas Machthaber äußert sich erstmals zu einer Frage eines amerikanischen Reporters. Das sei in der Geschichte noch nie vorgekommen, heißt es aus Südkorea.  Mehr ...


Atomgipfel in Vietnam zwischen Kim und Trump
Friedensnobelpreis? Hanoi!
28.02.2019, Spiegel online, aus Hanoi berichtet Marc Pitzke
Erst Denuklearisierung, dann Friedensvertrag und schließlich: Nobelpreis.
So hat sich Donald Trump seine Verhandlungen mit Kim Jong Un wohl vorgestellt. Jetzt ist der US-Präsident - wie die Vorgänger, über die er sich gern lustig machte - gescheitert.  Mehr ...   


Treffen mit Kim Jong Un
Zu früh gefreut
28.02.2019, Zeit-online, eine Analyse von Frederic Spohr, Hanoi
Donald Trump reist ohne einen Erfolg aus Hanoi ab. Für den US-Präsidenten ist das ein peinlicher Rückschlag. Noch ist aber nicht alles verloren.
Kurz vor dem Scheitern des Gipfels erlebte die Welt eine Premiere. Das erste Mal beantwortete Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die Frage eines ausländischen Journalisten – in einer Art und Weise, wie es auch ein ganz normaler Politiker getan hätte. "Ich bin nicht pessimistisch", sagte Kim. "Ich habe das Gefühl, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen werden."
Wenige Stunden später bekam die Hoffnung einen harten Dämpfer.  Mehr ...


Trumps Ex-Anwalt Cohen: „Er ist ein Rassist, ein Hochstapler, ein Betrüger“
27.02.2019, Berliner-Zeitung, (dpa)
Im US-Kongress hat die mit Spannung erwartete Anhörung des Ex-Anwalts von Donald Trump, Michael Cohen, begonnen. Cohen erschien am Mittwoch in einem dunklen Anzug mit blauer Krawatte vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses, wo er über seinen früheren Chef aussagen wollte.  Mehr ...  


Peinliche Szenen
Nach kurzer Erklärung von Donald Trump muss Gast aus China loslachen
25.02.2019, Berliner-Kurier, (mg/afp)
Es war ein ziemlich außergewöhnlicher Streit am Freitag im im Oval Office in Washington. Ein Streit, der für peinliche Szenen sorgte – vor laufenden Kameras.
Es ging um den Handelsstreit zwischen den USA und China. US-Präsident Donald Trump hat sich optimistisch über die derzeitigen Handelsgespräche mit dem Land geäußert.  Mehr ...


Trump, der Erpresser
23.02.2019, Süddeutsche Zeitung, Kommentar von Hendrik Munsberg
Der US-Präsident springt im Streit um Strafzölle auf deutsche Autos mit den eigentlich Verbündeten so um wie ein Immobilienmagnat mit seinen Subunternehmern.
Unter Donald Trump sind die Vereinigten Staaten zu einer neuen Doktrinn der Wirtschaftspolitik übergegangen. Der Präsident nutzt die enorme ökonomische Kraft seines Landes als politische Waffe, die sich gegen jeden richten lässt - auch gegen Staaten, die über Jahrzehnte hinweg als Partner oder Freunde gegolten hatten. Längst heißt die Devise: Wer nicht spurt, wird bestraft. Das Muster dafür, so darf man vermuten, entstammt wohl der Zeit, als Donald Trump nur Immobilienunternehmer und noch nicht Chef im Weißen Haus war. Inzwischen ist aber unübersehbar: Der Handelskrieg und die Drohung damit sind zum Normalfall der US-Politik geworden - alles unter dem Banner von "America first".  Mehr ...


MEINUNG: Post aus Washington
Manchmal muss man einfach über ihn lachen
22.02.2019, t-online, Quelle: Reuters, eine Kolumne von Fabian Reinbold
Donald Trump sorgt gelegentlich für unfreiwillige Komik. Unser Korrespondent berichtet von einem Besuch im Weißen Haus, der ihn trotz des ernsten Themas an absurdes Theater erinnerte.  Mehr ...  


AUF BITTE DER US-REGIERUNG
Shinzo Abe nominierte Trump wohl für Friedensnobelpreis
18.02.2019, Handelsblatt
Japans Premierminister Shinzo Abe soll Medienberichten zufolge US-Präsident Trump für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen haben. Während Trump sich über die Nominierung freut, hat Abe bislang nicht Stellung genommen.


https://www.handelsblatt.com/politik/international/nationaler-notstand-trump-demonstriert-seine-macht-und-koennte-am-ende-nur-verlieren/23990288.html
NATIONALER NOTSTAND
Trump demonstriert seine Macht – und könnte am Ende nur verlieren
15.02.2019, Handelsblatt online, Annett Meiritz
Wochenlang zögerte der US-Präsident mit der Verhängung eines nationalen Notstands, jetzt macht er Ernst. Im Streit um eine Grenzmauer wirkt Trump zunehmend getrieben. Trump will Mauerbau erzwingen.
Es ist ein außergewöhnlicher Schritt, den Donald Trump gehen wird. Lange drohte der US-Präsident damit, mit Blick auf die Situation an der Grenze zu Mexiko den nationalen Notstand zu verhängen. Jetzt lässt er den Warnungen Taten folgen. Gegen den heftigen Widerstand des US-Kongresses will er sein Versprechen einer Flüchtlingsmauer einlösen.  Mehr ...


Donald Trump und die Künstliche Intelligenz
12.02.2019, heise-telepolis,  Florian Rötzer
Symbolpolitisch will Trump die Entwicklung der KI fördern, aber seine "KI-Initiative" offenbart, dass er mit dem Rücken zur Zukunft steht.
Donald Trump hat gestern eher nebenbei die executive order "Accelerating America's Leadership in Artificial Intelligence" unterzeichnet, nach der die Behörden und Ministerien angewiesen werden, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) vorrangig zu behandeln.  Mehr ...


Rede in El Paso
Trump im Rumpelstilzchen-Modus
12.02.2019, SZ, von Thorsten Denkler, New York
In der texanischen Grenzstadt El Paso hält Trump seine wahre Rede zur Lage der Nation: spalterisch und aufwiegelnd. Denn "das macht mehr Spaß".
Kurz zuvor haben sich Demokraten und Republikaner auf eine Lösung im Streit um Geld für Trumps Mauer zu Mexiko geeinigt. Das kann Trump eigentlich kaum gefallen. Seinen Fans verspricht er lieber, eine Mauer fertigzustellen, die noch gar nicht existiert.  Mehr ...


Trumps Amtseinführung
Ein ganz besonderes Spenden-Netz
11. 02.2019, SZ, von Thorsten Denkler, New York
US-Bundesermittler wollen wissen, wer für Trumps Feiern zur Amtseinführung gespendet hat. Und wer von dem vielen Geld profitierte, das übrig blieb. Für die Feiern ist damals die Rekordsumme von 107 Millionen Dollar zusammengekommen. Die Ermittler glauben, dass Korruption und Geldwäsche im Spiel sein könnte.
Viel Geld ging auch an Freunde von Trump und seiner Frau. Und an sein eigenes Hotel.   Mehr ...  


Donald Trump
Wenn einer ständig die Regeln bricht
14.01.2019, Süddeutsche Zeitung, Essay von Karl-Heinz Büschemann
Das Handeln von Trump sorgt dafür, dass die Vorstellungen von Moral und Geschäft ins Wanken kommen. Aber es gilt: Regelkonformes kann nicht verordnet werden, es muss von den Chefs vorgelebt werden.


Kongress erhöht Druck auf Trump im Fall Khashoggi
09.02.2019, Deutsche Welle, stu/as (dpa, afp)
Im Fall des ermordeten Journalisten Khashoggi scheint US-Präsident Trump auf Zeit zu spielen. Doch die Milde mit dem saudischen Kronprinzen, in dem Ermittler den Drahtzieher sehen, sorgt für wachsenden Ärger im Kongress.  Mehr ...


Deutsche verlieren Vertrauen in die USA unter Trump
08.02.2019, Reuters
Die Deutschen verlieren Umfragen immer mehr Vertrauen in die Schutzmacht USA unter Präsident Donald Trump.
In einer am Freitag veröffentlichten Civey-Erhebung für den Verein Atlantikbrücke bezeichneten 42,3 Prozent der Befragten China als den verlässlicheren Partner als die USA.
Nur 23,1 Prozent vertreten die Meinung, dass es umgekehrt sei. Laut ZDF-Politbarometer sorgen sich die Deutschen zudem wesentlich mehr über die Politik von Trump als über Russlands Präsident Wladimir Putin.  Mehr ...


"State of the Union"-Rede  
Trumps vergiftetes Angebot
06.02.2019, t-online, eine Analyse von Fabian Reinbold, Washington
Mit einer cleveren Rede versucht Donald Trump den Befreiungsschlag: Er verspricht vollmundig eine Grenzmauer. Doch die Zeichen in Washington stehen auf erbitterte Konfrontation. Mehr ...


Weißes Haus erbost:
Streng vertrauliches Dokument enthüllt, was Trump wirklich macht
05.02.2019, Berliner Kurier, Karl Doemens
Den Morgen nach dem Super-Bowl-Wochenende mit dem Finale der amerikanischen Football-Liga ließ Donald Trump ruhig angehen.
Für 11.45 Uhr listete der offizielle Plan des US-Präsidenten am Montag den ersten Termin auf – die turnusmäßige halbstündige Unterrichtung durch seine Sicherheitsberater. Um 12.45 Uhr stand ein Mittagessen mit Vizepräsident Mike Pence auf dem Programm. Der anschließende Nachmittag war komplett frei.  Mehr ...  


Scoop: Insider leaks Trump's "Executive Time"-filled private schedules
03.02.2019 Alexi McCammond, Jonathan Swan
A White House source has leaked nearly every day of President Trump's private schedule for the past three months.
Why it matters: This unusually voluminous leak gives us unprecedented visibility into how this president spends his days.   More ...


Risiko wurde zu groß
Als die Deutsche Bank plötzlich „Nein“ zu Donald Trump sagte
03.02.2019, Focus
Jahrelang galt die Beziehung zwischen Donald Trump und der Deutschen Bank als innig: Insgesamt rund 2,5 Milliarden US-Dollar soll die Bank dem heutigen US-Präsidenten über Jahrzehnte hinweg als Kredit gegeben haben - bis sie eines Tages plötzlich "Nein" sagte.  Mehr ...


"Daily Show" im US-Fernsehen
Trump und der Klimawandel - US-Comedian rastet aus: "Kinder kapieren's. Hunde kapieren's. Nur Präsident Frosty the Slowman nicht!"
Kaum wird es kalt in den USA, wünscht Donald Trump via Twitter die Erderwärmung herbei. So auch jetzt.
"Daily Show"-Comedian Ronny Chieng kann es nicht mehr hören - und rastet vollkommen aus. Klimaforscher sind begeistert.  Mehr ...



Ronny Chieng "Explains" Climate Change
In Trevor Noahs "Daily Show" versucht sein ausrastender Gast, US-Comedian Ronny Chieng, dem Präsidenten den Unterschied zwischen Klima und Wetter zu erklären.  Mehr ...



Die Daily Show auf Twitter zeigt noch viele weitere lustige stories.  Hier ...  




Unterschiedliche Ansichten zu Krisen - Trump glaubt seinen Geheimdiensten nicht
30.01.19, Berliner-Zeitung, von Karl Doemens
Normalerweise wird Donald Trump mittags gegen 12 Uhr hinter verschlossenen Türen über die Sicherheitslage informiert. Doch am Mittwoch stritt der US-Präsident mit seinen Geheimdienstchefs um kurz nach Sechs offen bei Twitter.
„Als ich Präsident wurde, war der IS außer Kontrolle. (…) Jetzt wird das Kalifat bald zerstört“, argumentierte er, und: „Die Beziehungen zu Nordkorea sind besser denn je.“
Zwei Stunden später war er endgültig auf Betriebstemperatur: „Vielleicht sollten die Geheimdienste nach einmal die Schulbank drücken!“   Mehr ...


Shutdown
Sie schimpfen ihn "Schlappschwanz"
26. Januar 2019, Zeit-online, eine Analyse von Heike Buchter, New York
Donald Trump hat einem Übergangshaushalt zugestimmt, der keine Mittel für seine Grenzmauer enthält. Seine Anhänger toben, seine wichtigste Gegenspielerin triumphiert. Mehr ...


Wirkt wie Chaos, ist Methode
19.01.2019, Kommentar zu Trump von Arthur Landwehr, ARD-Studio Washington
Die Rüpeltaktik des US-Präsidenten ist anstrengend, aber für ihn selbst durchaus effektiv. Die Marke Trump hält sich stabil - und hat anderen Populisten den Weg geebnet. Mehr ...


Chaos-Jahre in Washington
Trump bringt die Weltordnung durcheinander
19.01.2019, | dpa, pdi
Alte Verträge werden abgeräumt, Gipfelbeschlüsse zertrümmert, Bündnispartner düpiert. Zwei Jahre Donald Trump haben die Weltordnung auf den Kopf gestellt. Ein Schadensbericht.  Mehr ...




USA unter Donald Trump
Magazin
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The Turnover at the Top of the Trump Administration Is Unprecedented
14.01.2019, New York Times,By DENISE LU and KAREN YOURISH
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Über einen Suchmaske und das Klicken einzelner Namen dringt man immer tiefer ins Netzwerk vor.
Die Daten stammen aus der BuzzFeed-Recherche TrumpWorld.


 
US-Philosoph, Richard Rorty, sah schon 1997 das Szenario Trump voraus:
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